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Im Höllental im Frankenwald gehen Waldwirtschaft, Naturschutz und Tourismus Hand in Hand.

„Bayerns Grüne Krone“

Frankenwald ist Waldgebiet des Jahres 2017

Berlin- Der Frankenwald in Nordbayern und Thüringen darf sich Waldgebiet des Jahres 2017 nennen. Denn dort stehen Waldwirtschaft und Naturschutz noch im Einklang.

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) verlieh den Titel an das länderübergreifende Waldgebiet, wie der Verband am Freitag in Berlin mitteilte. 

Waldwirtschaft in Symbiose mit Naturschutz und Tourismus

Der BDF entschied sich für den Frankenwald, weil dort Waldbewirtschaftung mit Naturschutz und Tourismus in Einklang stehen. „Die Forstleute des Frankenwaldes bewirtschaften das bekannte Waldgebiet im Norden Bayerns naturnah und verantwortungsvoll“, erklärte BDF-Bundeschef Ulrich Dohle.

Die Bayerischen Staatsforsten freuten sich in einer Erklärung über die Auszeichnung. Ihr Vorstandsvorsitzender, Martin Neumeyer, verwies auf die Erfolge in der Tierwelt: „Die Wildkatze und der Schwarzstorch, die in den letzten Jahren wieder im Frankenwald heimisch geworden sind, sind für den hervorragenden Zustand des Frankenwaldes nur zwei Belege.“

Der Frankenwald ist Bayerns Grüne Krone

Der Frankenwald liegt als Teil des thüringisch-fränkischen Mittelgebirges auf 300 bis 800 Metern Höhe. Auf gut der Hälfte wachsen Bäume, drei Viertel davon sind Fichten. Größtenteils ist er als Naturpark unter Schutz gestellt. Allein der bayerische Teil ist mehr als 100 000 Hektar groß und wird „Bayerns Grüne Krone“ genannt.

Der Titel wird im Frühjahr offiziell übergeben. 2016 wurde der Küstenwald auf Usedom ausgezeichnet. Der BDF ehrt so seit sechs Jahren „vorbildlich und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschaftete Ökosysteme“. Der Frankenwald ist der erste bayerische Preisträger.

dpa

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