Nach vierstündiger Suche: Frau aus Felsrinne geborgen

Bad Feilnbach/Fischbachau - Mithilfe von zwei Hubschraubern und zahlreichen Rettungskräften konnte eine Frau aus ihrer ausweglosen Lage im Wendelsteingebiet befreit werden.

Gegen 15 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle Rosenheim ein Notruf ein. Eine Frau erzählte den Beamten von einem Anruf ihrer Bekannten, die im Wendelsteingebiet in steilem Felsgelände festsitzt. Die Verunglückte selbst konnten die Einsatzkräfte allerdings nicht mehr erreichen: Und so entwickelte sich eine vier Stunden anhaltende Suchaktion nach der 61-Jährigen.

Zwischen Wirtsalm und und Reindleralm hörte eine der Bodenmannschaften der Bergwacht Bad Feilnbach schließlich die Hilferufe der Frau. Die Einsatzkräfte lotsten nun einen Polizeihubschrauber in das Gebiet, der die Frau aus Feldkirchen-Westerham in ihrer misslichen Lage orten konnte.

Erschöpft und hilflos lag sie in einer steilen Rinne. Durch einen Sturz hatte sie sich leichte Verletzungen zugezogen. Mittels Seilwinde wurde sie letzten Endes von einem ADAC-Hubschrauber geborgen und in ein Krankenhaus gebracht.

Die 61-Jährige war laut Angaben der Polizei Miesbach in das unwegsame Gelände geraten, als sie auf dem Weg vom Jenbachtal in Richtung Aiblinger Hütte den Wanderweg verlassen musste. Wegen Holzfällarbeiten war dieser gesperrt. Die Verunglückte übersah anschließend die ausgeschilderte Umleitung. Das wurde ihr zum Verhängnis.

Im Einsatz waren vier Bergwachtler der Bereitschaft Brannenburg, sechs aus Bad Feilnbach, ein Hubschrauber der Bayrischen Landesolizei und ein ADAC-Hubschrauber mit Notarzt sowie die Alpine Einsatzgruppe der Polizei.

lib

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