Tsunami-Warnung! Erdbeben der Stärke 8,2 vor Alaskas Küste

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Bei der Bergung der toten 30-Jährigen hätte sich beinahe noch ein weiteres Unglück ereignet. 

Auch die Bergung wurde gefährlich

30-Jährige stürzt mit ihrem Jack-Russell-Terrier in den Tod

Piding - Eine Bischofswiesenerin ist von einer Wanderung im Berchtesgadener Land nicht zurückgekehrt. Die Bergwacht machte erst am nächsten Tag eine schreckliche Entdeckung. 

Die Frau war bereits am Mittwoch zusammen mit ihrem Jack-Russell-Terrier zu einer Wanderung im Berchtesgadener Land aufgebrochen, hatte jedoch laut Polizei niemandem, auch nicht ihrem Freund, mitgeteilt, welche Route sie genau einschlagen würde. Ihr Lebensgefährte machte sich große Sorgen, als es von ihr bis zum Donnerstag kein Lebenszeichen gab. Er alarmierte die Polizei, die eine großangelegte Suchaktion nach der Bischofswiesenerin startete.

Die Einsatzkräfte fanden schließlich am Donnerstagnachmittag ihr verlassenes Auto am Wanderparkplatz an der Staufenbrücke. Kein gutes Zeichen, die Bergwacht wurde umgehend alarmiert. 20 Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger, sieben Alpinbeamten der Polizei sowie drei Suchhunde-Teams der Bergwacht-Lawinenhundestaffel Chiemgau suchten systematisch die Steige und Rinnen auf den Fuderheuberg und das Geißaibl ab. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte vom Polizeihubschrauber „Edelweiß 3“, einem Lagezentrum in der Reichenhaller Bergrettungswache und dem Team des Technikbusses der Bergwacht Chiemgau, das über ein besonders starkes Fernrohr verfügt und die Rinnen vom Tal aus absuchte. 

Beinahe hätte sich noch ein weiteres schlimmes Unglück ereignet

Einen entscheidenden Anhaltspunkt für die Suche brachten die Wirtsleute des Staufenhauses. Sie hatten mitgeteilt, dass die Vermisste nicht am Reichenhaller Haus eingekehrt war. Außerdem wusste der Freund der Frau, dass sie die Absicht gehabt hatte, im Frühjahr auf den Fuderheuberg (1321 Meter) zu wandern. Diese Hinweise grenzten das Suchgebiet deutlich ein. Die Einsatzkräfte wurden fündig. 

Gegen 15.45 Uhr fand eine Mannschaft am Steig vom Pidinger Campingplatz zum Geißaibl den toten Hund der Frau. Kurz darauf entdeckten sie auch ihre Leiche in einer 20 bis 30 Grad steilen Rinne. Ersten Ermittlungen zufolge ist die 30-Jährige zusammen mit ihrem Hund mehrere hundert Höhenmeter abgestürzt und war sofort tot. Die Einsatzkräfte fanden dann noch oberhalb auf einem querverlaufenden Jägersteig den Rucksack, den die Frau beim Sturz ins Tal verloren hatte.

Drama am Fuderheuberg: 30-Jährige stürzt mit Hund in den Tod

Bei der Rettung ereignete sich noch ein kleiner Unfall: Da eine Schlechtwetterfront aufzog, war höchste Eile geboten. Durch den Aufwind des Hubschraubers brach ein beschädigter Baum auf halber Stammhöhe ab und stürzte direkt unterhalb der Retter in den Graben, verletzt wurde zum Glück niemand. 

kg

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