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Grausamer Fund in einem Waldstück bei Wimpasing: Am Montagmorgen ist dort eine Frauenleiche entdeckt worden. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. 

Schüler finden Leiche

Ermordete Frau an der A8 entdeckt

Vachendorf - Grausamer Fund in einem Waldstück bei Traunstein: Am Montagmorgen haben Schüler dort eine Frauenleiche entdeckt. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. 

Von dem Hölzl bei Wimpasing (Kreis Traunstein) dauert es über die Staatsstraße keine zwei Minuten bis zur A8 München–Salzburg. Das Hölzl – ein idealer Ort für Reisende, mal runter von der Autobahn zu fahren und sich im Wald die Beine zu vertreten. Doch es ist auch ein idealer Ort, um etwas abzulegen und dann schnell zu verschwinden. Am Montag, es war gegen 9 Uhr, fuhren in dem Waldstück zwei ältere Schüler auf der engen Straße entlang. Sie kamen zu einer S-Kurve – und neben der Kurve fiel ihnen etwas Seltsames auf: Lag dort nicht ein Körper? Tatsächlich, die Jugendlichen entdeckten auf dem Schulweg die Leiche einer Frau! Inzwischen laufen Ermittlungen wegen Mordes, denn schnell wurde klar: Die Frau ist gewaltsam zu Tode gekommen.

Stunden nach dem Fund stand bereits die Identität des Opfers fest. Es handelt sich um eine 35-jährige Frau aus Rumänien, die sich für gewöhnlich in Österreich aufhielt. Sie könnte dort auch Beziehungen ins Sex-Geschäft gehabt haben, dort soll das Opfer Georgeta C. nach tz-Informationen vorwiegend in Tirol anzutreffen gewesen sein. Einen Bezug in den Kreis Traunstein hatte das Mordopfer laut Polizeisprecher Jürgen Thalmeier jedenfalls nicht.

Bilder vom Fundort der Leiche

Frauenleiche im Wald bei Traunstein entdeckt

Die Kripo selbst hielt sich mit Details zum Opfer und Spekulationen zur Tat zurück. Den Tag über sicherten ihre Spezialisten am Tatort Spuren und suchten nach weiteren. Im Einsatz war dabei auch ein Hubschrauber. Die Leiche der Frau wurde am Montag nach München in die Rechtsmedizin gebracht, wo am Nachmittag die genaue Todesursache geklärt werden sollte. Vieles deutet darauf hin, dass Georgeta C., deren Heimat im früheren Siebenbürgen liegen soll, erstochen worden ist.

Doch zur Tatausführung wollte sich die Polizei nicht äußern, auch aus ermittlungstaktischen Gründen nicht, denn schließlich will man den Frauenkiller nicht wissen lassen, was man bereits weiß. Die Kripo Traunstein richtete aber eigens eine Ermittlungsgruppe ein, die nun mit Hochdruck an der Aufklärung des Chiemgauer Frauenmordes arbeitet. Was bleibt, ist der Schock: das idyllische Chiemgau, plötzlich Schauplatz eines furchtbaren Verbrechens.

MC

Weitere Informationen zu dem Tötungsdelikt finden Sie bei unserem Partnerportal rosenheim24.de.

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