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Hubert Aiwanger fordert ein soziales Jahr für alle Mädchen und Jungen.

Programm für den Bundestagswahlkampf

Freie Wähler wollen die Wehrpflicht zurück

Nürnberg - Mit der Forderung nach Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht wollen die Freien Wähler im kommenden Jahr in den Bundestagswahlkampf ziehen. Diesmal sollen sich auch Mädchen ein Jahr engagieren.

„Wir fordern ein soziales Jahr für alle Mädchen und Jungen“, sagte der Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger am Samstag am Rande des Bundesparteitags der Freien Wähler in Nürnberg. Der Weg dazu führe über die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht. „Die Jugendlichen sollen zwischen Militär- und Zivildienst wählen können“, sagte Aiwanger weiter.

Die Freien Wähler versprechen sich von der Wiedereinführung der Wehrpflicht eine Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Gesellschaft. „Es kann nicht sein, dass Jugendliche sich nach dem Abitur nach Australien verkrümeln, während zu Hause die Oma im Pflegeheim schlecht versorgt wird“, sagte Aiwanger der Deutschen Presse-Agentur. Weiteren Punkte des in Nürnberg vorgestellten Grundsatzprogramms sind die Direktwahl des Bundespräsidenten und Bürgerentscheide auf Bundesebene.

dpa

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