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Der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka (r) und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer.

"Historischer Augenblick"

Freistaat Bayern eröffnet Vertretung in Prag

Prag - 25 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges haben sich der Freistaat und Nachbar Tschechien weiter angenähert: Eine Repräsentanz des Freistaates wird in Prag eröffnet.

Der Freistaat Bayern ist 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs mit einer offiziellen Repräsentanz im Nachbarland Tschechien vertreten. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und der tschechische Regierungschef Bohuslav Sobotka eröffneten am Donnerstag die Vertretung in der Hauptstadt Prag. „Wir erleben einen historischen Augenblick“, sagte Seehofer. Mit Blick auf die bayerisch-tschechischen Beziehungen sagte er: „Wir müssen jetzt Schritt für Schritt weitermachen, ohne uns zu überheben.“

Die Repräsentanz soll Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft, aber auch für die tschechische Öffentlichkeit sein und als „Schaufenster Bayerns in Tschechien“ dienen. Die politischen Beziehungen zwischen München und Prag waren lange Zeit durch die Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg belastet.

dpa

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