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Der Freistaat Bayern will mit einer neuen Informationskampagne gegen illegalen Welpenhandel vorgehen. 

„Vernunft statt Mitleid“

Freistaat lanciert Kampagne gegen illegalen Welpenhandel

München - Mit einer neuen, breit angelegten Informationskampagne will der Freistaat Bayern künftig gegen illegalen Welpenhandel vorgehen. Der Slogan: Vernunft statt Mittleid. 

Mit einer breit angelegten Informationskampagne will der Freistaat illegalen Welpenhandel eindämmen. „Wir wollen den unseriösen Welpenhandel stoppen - durch Vernunft statt Mitleid“, sagte Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) am Mittwoch und forderte auch den Bund zum Handeln auf. Ein gesunder und sorgfältig aufgezogener Welpe habe seinen Preis. „Wer sich für einen Hundewelpen entscheidet, sollte sich vorher gründlich informieren, dabei hilft unsere neue Informationskampagne.“

Mit dem Slogan „Vernunft statt Mitleid“ wolle man bei der Aktion etwa in sozialen Medien auf das Thema aufmerksam machen, teilte das Ministerium weiter mit. „In Kooperation mit mehreren Internetportalen werden zudem Kleinanzeigen geschaltet, die zunächst wie herkömmliche Verkaufsanzeigen aussehen. Beim Anklicken der Anzeigen erhalten die potenziellen Käufer aber wichtige Informationen für einen seriösen Hundekauf.“

Erst Ende November hatten Polizisten bei Pocking (Landkreis Passau) einen illegalen Tier-Transport verhindert. Sie entdeckten mehr als 20 Hundewelpen in zu engen Kisten oder ohne Impfpapiere.

dpa

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