2018 das große Jubiläum

Freistaat wird 100 - Programmplanung läuft

München - Gute Vorbereitung ist alles: Schon jetzt gibt es erste Pläne, wie das Jubiläum des Freistaats Bayerns 2018 gefeiert werden soll.

Die Projekte stellten Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) und der Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Richard Loibl, am Mittwoch in München vor.

1918 Jahren wurde in Bayern die Monarchie abgeschafft und der Freistaat gegründet - seitdem habe sich die Republik zum Erfolgsmodell entwickelt, sagte Heubisch.Das Programm zum 100. Jahrestag werde dem "Mythos Bayern" nachspüren. Loibl ergänzte: "Wir wollen Klischees hinterfragen, die das Bayernbild bestimmen."

Einen wichtigen Part übernimmt dabei das Museum der Bayerischen Geschichte, das am 27. Mai 2018 in Regensburg eröffnen soll. Es beleuchtet vor allem die Entwicklung des Freistaats im 20. Jahrhundert. Daneben sind mehrere Landesausstellungen geplant.

Unter dem Motto "Bier in Bayern" findet die Landesausstellung 2016 in Aldersbach (Kreis Passau) statt. "Ich bin stolz darauf, dass ich mich mit diesem Kleinod gegen die großen Städte durchgesetzt habe", sagte Heubisch. 2017 folgt die Ausstellung "Ritter - Bauern -Lutheraner" in Coburg. Im Jubiläumsjahr selbst widmet sich die Landesaustellung dem "Mythos Wald" im Kloster Ettal bei Garmisch-Partenkirchen. Für die Ausstellung wird der Südflügel des Klosters saniert, außerdem wird ein Wanderweg angelegt, mit dem die Menschen den Wald besser kennenlernen sollen. Außerdem soll es 2018 noch weitere Ausstellungen in ganz Bayern geben, über die aber erst in einem Wettbewerb entschieden wird. Wie viel das Jubiläumsprogramm den Freistaat kosten wird, konnte Heubisch noch nicht genau sagen.

dpa

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