Gift im Napf? Angeblich werden im Namen des Händlers „Fressnapf“ Futterproben verschickt. Das Unternehmen nimmt die Warnung ernst und hat bereits Anzeige erstattet. Foto: dpa

Polizei ermittelt

"Fressnapf" warnt vor dubiosen Futterproben

München - Päckchen sollen per Post zu Hundebesitzern kommen. Handelt es sich um ein Gerücht, das sich im Internet verbreitet - oder verschicken wirklich Hundehasser giftiges Futter?

Eine Internet-Ente oder doch gruselige Realität? Derzeit geht eine Meldung durchs Netz, die vor Futterproben für Hunde warnt. Die Päckchen kommen angeblich per Post zu den Hundebesitzern, als Absender ist die Tierfutter-Handelskette „Fressnapf“ angegeben. Zu allem Überfluss sollen die Futterproben auch gefährlich für die Tiere sein. Verschickt ein Hundehasser also giftige Päckchen per Post?

Auf der Facebook-Seite des Unternehmens wird das gerade heftig diskutiert. Dort hatte sich der Futter-Händler direkt an seine Kunden gewandt und auf die ominöse Meldung verwiesen. „Das Thema ist uns bereits bekannt und wird weiter verfolgt“, heißt es dort. Inzwischen ermittelt sogar die Polizei in dieser Sache.

Bisher keine verdächtigen Päckchen in Bayern

Offenbar hat das Unternehmen Hinweise darauf bekommen, dass Pakete mit Futterproben im Raum Hamburg verteilt wurden. Hinweise, mehr nicht. In Bayern ist ein solches Päckchen bislang nicht aufgetaucht. Im Übrigen gibt es auch noch keine Fälle von Vergiftungen.

Also doch alles nur ein Bluff? Es kommt nicht selten vor, dass sich vage Vermutungen im Internet zu einem vermeintlichen Fakt kristallisieren und sich dann in Windeseile verbreiten. Der Weg solcher Meldungen lässt sich meist nur schwer nachvollziehen, ihr Ursprung bleibt im Dunkeln. Auch in diesem Fall ist nicht klar, wer die Meldung gestreut hat.

„Fressnapf“ will trotzdem auf Nummer sicher gehen und warnt seine Kunden davor, nicht bestelltes Futter an die Tiere weiterzugeben. Wer eines der Päckchen im Briefkasten hat, wird gebeten, es im „Fressnapf“-Markt abzugeben oder den Fall zumindest zu melden. Das würde jedenfalls bei den Ermittlungen helfen.  

Liebe Community,uns erreichen zahlreiche Anfragen, ob an der Meldung zu Futterproben-Paketen, die im Namen von...

Posted by Fressnapf Deutschland on Mittwoch, 2. März 2016

mmä

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