+
Konterfei des Führers, Adolf Hitler.

Hitlerbärtchen zum Abziehen

Friseursalon wirbt mit Adolf Hitler - Polizei ermittelt

Cham - Mit einem witzigen Plakat wirbt ein Friseursalon für seine Spendenaktion. Das Problem: Auf dem Bild ist der Führer höchstpersönlich zu sehen. Das gefällt den Behörden gar nicht.

Mit einem Bild von Adolf Hitler hat ein Friseursalon in Cham für eine Haarentfernung geworben und damit die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen.

Die Staatsanwaltschaft Regensburg leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

Etwa zwei Wochen lang hatte der Salon mit dem Bild von Hitler und dem Hinweis "Waxing gegen Rechts" geworben. Dabei konnte man den Bart von Hitler mit einem Papierstreifen abziehen. Die Besitzerin wollte nach Angaben der "Mittelbayerischen Zeitung" ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus setzen.

"Nachdem sich die Besitzerin des Salons aber einsichtig gezeigt hat und das Bild entfernte, haben wir die Ermittlungen wegen Geringfügigkeit eingestellt", sagte Oberstaatsanwalt Theo Ziegler am Mittwoch. Zudem habe die Besitzerin keinesfalls eine rechte Gesinnung.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unwetter in Bayern: Kran stürzt auf Schulweg - Orkanböen von 151 km/h auf der Zugspitze
Es wird ungemütlich: Wetterexperten rechnen für die kommenden Tage mit stürmischem Winterwetter und gefährlicher Glätte. Der DWD warnt nun vor schwerem Gewitter mit …
Unwetter in Bayern: Kran stürzt auf Schulweg - Orkanböen von 151 km/h auf der Zugspitze
Bildungsausgaben: Kein Bundesland kann Bayern folgen
Kein Bundesland gibt mehr Geld für die Bildung aus als Bayern. Knapp ein Siebtel der deutschen Bildungsausgaben stammt aus dem Freistaat.
Bildungsausgaben: Kein Bundesland kann Bayern folgen
Nach Gewaltexzess: Nürnberger Täter in Psychatrie eingewiesen
Nachdem er ohne erkennbaren Grund eine Rentnerin in Nürnberg lebensgefährlich verletzt hat, ist ein 23 Jahre alter Mann vorerst in einer psychiatrischen Klinik …
Nach Gewaltexzess: Nürnberger Täter in Psychatrie eingewiesen
Abwärtstrend setzt sich fort: Immer mehr Milchbauern geben auf
Der Milchbauer wird in Bayern seltener. Der Abwärtstrend der vergangenen Jahre hat sich heuer fortgesetzt: Anfang November gab es noch 30 489 Bauernhöfe mit Milchkühen …
Abwärtstrend setzt sich fort: Immer mehr Milchbauern geben auf

Kommentare