Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

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Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung für das Allgäu und Oberbayern herausgegeben.

Erst Schneegestöber, dann Dauerregen

Frost-Frühling: Jetzt gilt auch noch eine Unwetterwarnung

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München - Von Frühling und Sonnenschein weiterhin keine Spur: Auch in den letzten April-Tagen bleibt das Wetter nass und kalt. Und jetzt gibt es auch noch eine Unwetterwarnung.  

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Unwetterwarnung vor Dauerregen ausgesprochen, die bis Freitagnacht für das Allgäu, Teile Oberbayerns und der Oberpfalz gilt. Ab 1000 Metern Höhe kann es auch schneien. Vereinzelt ist in der Nacht noch Frost möglich. Das gleiche gilt für den Bayerischen Wald.

Die Aussichten bleiben wenig erfreulich. Dominik Jung vom Portal wetter.net fasst die mit einem „Frühling auf Sparflamme“ zusammen. Dabei war bis Mitte April der Monat sogar über zwei Grad wärmer als normal. Dieser Überschuss ist nun mit wachsender Schneehöhe weggeschmolzen.

Es geht eher mau weiter in den Mai, Dauerregen und kühl, ade erblühender Frühling, hallo nasskalter Spätherbst.

Schwaben hatte es am Mittwochmorgen heftig getroffen. Schneefall bis ins Flachland. Weiß überall, Matsch auf den Straßen. Es kam zu kleineren Unfällen wie zwischen Burgau und Günzburg, im Allgäu, im Raum Neu-Ulm und Raum Augsburg. In diesen Gebieten machten umgestürzte Bäume und Schnee auf den Straßen den Autofahrern zu schaffen. In Teilen Schwabens musste die Feuerwehr Äste und Baumteile entfernen. Auch im Bahnverkehr kam es Problemen. Weil ein Baum unter der Schneelast in die Oberleitung gefallen war, wurde ein Gleis auf der Strecke Günzburg–Nersingen gesperrt.

Lichtblick erst am Sonntag

Einen Lichtblick gibt es aber in den kommenden Tagen. Der Sonntag könnte zumindest so werden, wie man sich einen Frühling vorstellt. Vereinzelt sind 20 Grad sogar möglich. Bei Sonnenschein! Das war es dann aber schon wieder, am Feiertag dürften Regenwolken aufziehen. Von da an bleibt die ganze Woche wohl feucht und weiter ungemütlich kühl. „Ein stabiles Schönwetterhoch ist nicht in Sicht“, sagt Jung. Wenigstes der Schnee – so scheint es momentan, bleibt erst mal weg. 

Der erneute Wintereinbruch hat in vielen Teilen Bayerns Chaos verursacht. Im News-Ticker auf Merkur.de können Sie nachlesen, was das schlechte Wetter im Freistaat angerichtet hat

mc

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