Auf Bayerns Straßen

Schwarzer Freitag: Fünf Tote bei Unfällen

München - Mehrere schwere Unfälle hat es am Freitag im Freistaat gegeben. Mindestens fünf Menschen kamen dabei ums Leben - vier von ihnen waren Zweirad-Fahrer.

Bei mehreren schweren Unfällen sind am Freitag in Bayern mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. In Schwaben starben bei Zusammenstößen mit Lastwagen zwei Motorradfahrer. Auf einer Staatsstraße nahe Nördlingen wurde ein 24-Jähriger getötet, der mit seiner Maschine einen Sattelzug überholen wollte. Da der Laster in diesem Moment abbiegen wollte, prallte der Biker in den Transporter. Der 24-Jährige sei noch vor Ort gestorben, berichtete die Polizei.

Auch in Neu-Ulm kam für einen 53 Jahre alten Motorradfahrer jede Hilfe zu spät. Dort wollte der Fahrer eines Sattelschleppers auf einer Bundesstraße ebenfalls nach links abbiegen und übersah das entgegenkommende Zweirad. Der 53-Jährige stieß seitlich in den Laster.

Beim Zusammenstoß mit einem Auto kam nahe dem oberbayerischen Schongau der Fahrer eines Motorrollers ums Leben. Der Mann war am Freitag aus zunächst ungeklärter Ursache auf einer Kreisstraße in Burggen in das Fahrzeug gekracht.

Ein Fußgänger wurde am Freitag auf der Autobahn 73 bei Coburg von einem Lastwagen erfasst und getötet. Nach Angaben der Polizei hatte der 46 Jahre alte Fußgänger sein Fahrzeug am Ende des Beschleunigungsstreifen des Parkplatzes Coburger Forst abgestellt. Als er ausstieg, geriet er direkt vor den herannahenden Lastwagen. Für den 46-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Auf der Autobahn 3 bei Erlangen wurde am Freitagabend ein 17 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Unfall getötet. Der Mann war laut Polizei auf dem rechten von zwei Fahrstreifen unterwegs, als er aus zunächst ungeklärter Ursache plötzlich auf den linken Fahrstreifen wechselte und mit einem VW-Bus kollidierte. Er starb in einer Klinik.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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