Fünf Verletzte und hoher Schaden bei Bränden in Bayern

Nürnberg/München - Bei mehreren Bränden sind am Wochenende in Bayern mindestens fünf Menschen verletzt worden. Es entstand hoher Sachschaden.

Gleich dreimal musste die Feuerwehr in Nürnberg am Wochenende zu Wohnungsbränden ausrücken. Am Freitagabend brach aus bislang unbekannter Ursache ein offenes Feuer in einer Wohnung aus und setzte zwei Türen und einen Teppich in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Die elf im Wohnhaus anwesenden Personen verließen das Gebäude unverletzt. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Bei einem weiteren Brand erlitten drei Personen leichte Rauchvergiftungen. Durch den leichtfertigen Umgang mit einem Tischgrill gerieten eine Abzugshaube sowie einige Küchenschränke in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Der Wohnungsinhaber sowie zwei Gäste wurden mit leichten Rauchvergiftungen in eine Klinik gebracht. Der Schaden beträgt rund 20 000 Euro.

Eine 56-jährige Hausfrau geriet am Samstag in Panik, als ihre Abzugshaube vermutlich wegen eines technischen Defekts beim Kochen in Flammen aufging. Sie rief im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses um Hilfe. Ein Nachbar konnte das Feuer mit einem Eimer Wasser löschen, bevor die Feuerwehr eintraf. Der Schaden wird auf einige Tausend Euro geschätzt.

Bei einem weiteren Brand entstand in Herrieden (Landkreis Ansbach) in der Nacht zum Samstag ein Schaden in Höhe von 10 000 Euro. Eine 64-jährige Frau schaltete aus Versehen die Herdplatte eines Ofens in einer unbewohnten Dachwohnung ihres Hauses ein. Die Feuerwehr konnte die in Brand geratene Küchenzeile löschen, bevor das Feuer auf das Haus übergreifen konnte.

Eine Serie von Brandstiftungen hat die Würzburger Polizei und Feuerwehr in der Nacht zum Sonntag in Atem gehalten. Wie die Polizei Würzburg mitteilte, zündeten unbekannte Täter mehrere Mülltonnen in einer Garageneinfahrt eines Mehrfamilienhauses an. Ein lauter Knall weckte die Anwohner. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, der auch die Hauswand des Hauses erfasste. Verletzt wurde niemand. Bei weiteren Brandstiftungen in den Stunden darauf wurden eine Gerüstplane, Container sowie weitere Mülltonnen angezündet. Die Feuerwehr brachte die Brände jeweils schnell unter Kontrolle.

Bei einem Küchenbrand in Ebelsbach (Landkreis Haßberge) hat sich ein 14-Jähriger am Samstagnachmittag schwere Verbrennungen zugezogen. Wie die Polizei Unterfranken mitteilte, wollte sich der Junge etwas zu essen kochen. Dabei gerieten Topf und Dunstabzugshaube in Brand. Bei dem Versuch das Feuer mit einer Decke zu löschen, erlitt er eine Rauchvergiftung sowie schwere Verbrennungen an Armen und Oberkörper. Der Junge musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Lebensgefahr bestand keine. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Es entstand ein Sachschaden von rund 15 000 Euro.

Einen weiteren Brand verursachte ein Wäschetrockner am Freitagabend in einem Keller in einem Reihenhaus in Amerang (Kreis Rosenheim). Wie die Polizei in München in der Nacht zum Samstag mitteilte, wurde eine 54 Jahre alte Bewohnerin des Hauses mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die übrigen Bewohner blieben unverletzt. 50 Feuerwehrmänner waren angerückt, um die Flammen zu löschen. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 40 000 Euro.

Bei einem Brand eines leerstehenden Einfamilienhauses im Münchner Stadtteil Lochhausen ist am Samstagmorgen ein Schaden von mindestens 150 000 Euro entstanden. Wie die Polizei München mitteilte, war die Brandursache zunächst ungeklärt. Das Anwesen hatte war wegen anstehender Renovierungsarbeiten unbewohnt.

dpa/lby

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