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Betten in der neuen Fürther Sammelunterkunft in einem ehemaligen Möbelhaus

Neue Unterkunft in Fürth

Flüchtlinge kommen in ehemaligem Möbelhaus unter

Fürth - Kaum Fenster, direkt an der Autobahn - und doch ein Ort zum Durchschnaufen: Ein ehemaliges Möbelhaus in Fürth steht seit Montag als Sammelunterkunft für Flüchtlinge aus allen Teilen der Welt bereit.

„Es ist wenigstens ein festes Gebäude, es ist warm und beheizbar, es gibt Catering, es wird Waschmaschinen geben, und es ist etwas intimer“, sagte Thomas Vogtherr von der Regierung von Mittelfranken mit Blick auf die bisherige Not-Unterbringung in großen Festzelten. Die neue Dependance der Zentralen Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf ist eine der Maßnahmen, mit denen die Staatsregierung dem aktuellen großen Flüchtlingsansturm begegnen will.

Maximal eine Woche sollen die Asylbewerber im Fürther Möbelhaus bleiben, bevor sie auf andere Einrichtungen verteilt werden. „Die ersten 100 werden wahrscheinlich heute noch kommen“, berichtete Vogtherr. Platz wäre für bis zu 500 Menschen, aktuell gibt es Betten für 300. Jeweils sechs teilen sich einen kleinen Bereich, der mit mobilen Baustellenzäunen von den anderen abgetrennt und mit weißen Sichtschutzplanen verhängt ist. Der einzige Farbklecks ist eine Spielecke für Kinder; Duschen und Toiletten befinden sich in Containern auf dem Hof.

dpa

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