Nach Horror-Unfall

Todes-Fahrer vor Gericht

Roth - Er war betrunken und zu schnell Auto gefahren. Dann rammte er eine Frau tödlich. Nun sitzt ein 31-jähriger vor Gericht.

Gut vier Monate nach dem Unfalltod einer 34 Jahre alten Frau im mittelfränkischen Roth hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Unfallfahrer erhoben. Sie wirft dem 31 Jahre alten Mann neben fahrlässiger Tötung auch Fahrerflucht vor, wie die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Dienstag mitteilte.

Der 31-Jährige, der in Untersuchungshaft sitzt, hat die Tat inzwischen gestanden. Zu seiner Entlastung habe er darauf hingewiesen, dass sich die 34-Jährige zum Unfallzeitpunkt auf der Fahrbahn befunden habe.

Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft war der Mann am 11. Januar mit hoher Geschwindigkeit durch Roth gefahren. In einer Linkskurve sei er von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Wagen auf einen Gehweg geraten. Dabei habe der angetrunkene Fahrer die Frau mit seinem Auto erfasst und tödlich verletzt. Bei dem Aufprall sei das Opfer mehrere Meter durch die Luft geschleudert worden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wetter-Expertin spricht von „Schneebombe“ - rund um München gilt schon amtliche Wetterwarnung
In den kommenden Tagen kommt Schnee auf uns zu - wie viel, ist allerdings noch unklar. Die kommende Woche verspricht jedenfalls ein Phänomen, das Experten …
Wetter-Expertin spricht von „Schneebombe“ - rund um München gilt schon amtliche Wetterwarnung
Auf der A9: Freies WLAN an sechs Rastplätzen
Ab sofort freies WLAN, das gilt für sechs Rastplätze an der A9 zwischen München und Greding. Ein Pilotprojekt, das bisher bundesweit einzigartig ist.
Auf der A9: Freies WLAN an sechs Rastplätzen
Vermisste Schwangere löst Großeinsatz aus - und wird hier gefunden
In voller Verzweiflung meldete ein Mann seine hochschwangere Freundin per Notruf als vermisst. Ihr Aufenthaltsort war aber gar nicht so ungewöhnlich.
Vermisste Schwangere löst Großeinsatz aus - und wird hier gefunden
Spaziergängerin findet menschliche Knochen in Gebüsch - Polizei hat schaurige Vermutung
Bereits zum zweiten Mal wurden in Regensburg an der gleichen Stelle menschliche Knochen gefunden. Die Polizei hat eine Vermutung, zu wem diese gehören könnten.
Spaziergängerin findet menschliche Knochen in Gebüsch - Polizei hat schaurige Vermutung

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion