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Wird noch gebraucht: Die Brücke über die A 96 soll bald abgerissen werden, der Neubau hat begonnen. Im Vorfeld der G7-Gipfels werden die Arbeiten aber ruhen.

Mehrere Projekte betroffen

G7-Gipfel: Baustellen müssen ruhen

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München – Der anstehende G7-Gipfel am 7. und 8. Juni auf Schloss Elmau wird eine Herausforderung für den Verkehr.

Um Hindernisse so weit wie möglich von den Straßen zu bekommen, werden einzelne Brücken-Bauarbeiten – auch im weiteren Umfeld des Gipfelorts – für eine Weile ruhen. Dazu gehören etwa der Neubau der Autobahnbrücke über die A 96 in Gräfelfing (Kreis München) und die Sanierungsarbeiten an der Mühlbachtalbrücke an der A 95 bei Ohlstadt (Kreis Garmisch-Partenkirchen). Außerdem werden die Arbeiten an fünf Brücken auf der A 95 zwischen Forstenried und Starnberg eingestellt.

Die Arbeiten werden von Anfang Juni bis nach dem Gipfel ruhen. Laut Josef Seebacher von der Autobahndirektion Südbayern kann es etwa am 10. Juni weitergehen. Der kurze Stopp der Arbeiten soll die problemlose Anreise der Delegationen, Berichterstatter und so weiter gewährleisten. Ziel ist es, jeweils die ganze Fahrbahnbreite zur Verfügung zu haben – auf der Brücke in Gräfelfing ist derzeit etwa eine Fahrspur gesperrt. Größere Umstände bereitet das laut Seebacher aber nicht. Es gehe nur darum, das Gerät und gelbe Fahrbahnmarkierungen zu beseitigen.

Überregionaler Verkehr soll weiträumig um G7-Gipfel herumgeleitet werden

Wo möglich, habe man die Arbeiten auf die Zeit nach dem Gipfel verschoben. Im Falle der Brücke über die A 96 und der Mühlbachtalbrücke hat der Zeitplan ein Verschieben aber nicht zugelassen. Auf den Bundesstraßen im Gipfelbereich gibt es nach Auskunft des zuständigen Staatlichen Bauamts Weilheim keine größeren Baustellen, die ruhen müssten.

Die Verkehrsplanung für die Gipfeltage ist in vollem Gange. Vorgesehen sind zahlreiche Maßnahmen, die dazu dienen, den überregionalen Verkehr um den Gipfelort herumzuleiten. Wie genau umgeleitet wird, konnte das Innenministerium gestern nicht beantworten.

Bahn rechnet mit starkem Anreise-Verkehr durch G7-Gipfel-Gegner

Die DB Regio Oberbayern stellt unterdessen ihre Fahrpläne für den Gipfelzeitraum um. Bekannt ist, dass die Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald voraussichtlich gesperrt wird. Zudem rechnet die Bahn in den ersten Junitagen mit starkem Anreiseverkehr zu Demonstrationen und anderen Aktionen der Gipfelgegner. Eine Sprecherin der DB Regio erklärte: „Wir können nicht ausschließen, dass es zu Engpässen kommt oder dass wir aufgrund von polizeilichen Anordnungen unsere Verkehre auch kurzfristig unterbrechen müssen.“ Die fertigen Ersatzfahrpläne werden ab morgen unter www.bahn.de/oberbayern nachzulesen sein.

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