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Diesmal war Michael Schumacher zu schnell unterwegs.

Geblitzt! Diesmal war Schumi zu schnell

Traunstein - Die Polizei staunte nicht schlecht, als sie Radaraufnahmen von Geschwindigkeitssündern auf der Ortsumgehung Grabenstätt Richtung A 8 auswertete.

Das markante Gesicht auf einem Foto von Mai 2009 am Steuer eines von Hand gefertigten Nobelwagens der Marke Wiesmann – das war doch Rennfahrer Michael Schumacher! Dazu passend: die Geschwindigkeit…

120 km/h, erlaubt waren auf der fraglichen Strecke nur 100 km/h, brachten dem Fahrer ein Ordnungswidrigkeitsverfahren des Amtsgerichts Traunstein und letztlich in einer Verhandlung Ende Mai 2010 ein Bußgeld von 140 Euro zuzüglich der Gerichtskosten ein. Dagegen erhoben weder Schumacher noch seine Anwälte Einspruch.

Schumi bestritt in dem Traunsteiner Verfahren über seine Schweizer Anwälte zunächst, der Fahrer des Wiesmann gewesen zu sein. Die Anwälte präsentierten nach und nach zwei andere Männer als vorgebliche Fahrzeuglenker. Aber: Der eine schied aus, weil er zur besagten Zeit in den USA war. Ein weiterer von den Schumacher-Anwälten benannter Mann kam wegen mangelnder Ähnlichkeit mit dem Porträtfoto der Polizei nicht infrage. Ein Mann hätte für juristische Sicherheit sorgen können – der damalige Beifahrer. Dieser war für die Traunsteiner Justiz nicht greifbar, da er, als Zeuge geladen, zu dem mündlichen Verhandlungstermin erkrankte. Auch Schumacher erschien zur Verhandlung Ende Mai 2010 nicht, womit er, wenn auch ohne Schuldeingeständnis, den Bußgeldbescheid akzeptierte.

kd

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