Razzia in Augsburg: Terrorverdacht gegen drei Männer

Razzia in Augsburg: Terrorverdacht gegen drei Männer
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Eva Gottstein, Schulexpertin der Freien Wähler

FW gegen SPD-Schulmodell

München/Rosenheim – Mit einem klaren „Nein“ zum SPD-Konzept der Gemeinschaftsschule, aber weitreichender lokaler Autonomie in Schulfragen wollen sich die Freien Wähler bildungspolitisch positionieren.

Das vom SPD-Bildungspolitiker Martin Güll entwickelte Schulmodell mit gemeinsamen Unterricht bis zur 10. Klasse lehne sie als eigene neue Schulart klar ab, sagte FW-Bildungsexpertin Eva Gottstein. Allenfalls könne sie sich so einen Versuch in Einzelfällen vorstellen – wenn die Kommunen vor Ort es unbedingt wünschen. Kommunalpolitiker sollten über das Schulangebot in ihrer Region mit entscheiden. „Daher würden wir nicht Nein sagen.“

Das bildungspolitische Programm mit dem Titel „REIF“ („Regionale Entwicklung individueller Förderung“) soll am kommenden Samstag in der Rosenheimer Inntalhalle von den Delegierten des FW-Landesverbands diskutiert werden. Erwartet werden bis zu 500 Teilnehmer. In dem Bildungspapier, an dem Gottstein mit schrieb, wird auch der Ausbau der frühkindlichen Bildung gefordert. So müssten Betreuungseinrichtungen länger als acht Stunden und auch abends oder am Wochenende öffnen. Bei der Hochschulbildung argumentieren die Freien Wähler weitgehend SPD-konform. „Es ist unser Ziel, Studiengebühren für ein Erststudium abzuschaffen“, heißt es in dem Papier.

Einigen Sprengstoff dürfte auch eine Resolution „Für ein solides Europa der Bürger und Regionen“ enthalten. Zentraler Satz des vom Landtagsabgeordneten Michael Piazolo geschriebenen Papiers (wir berichteten): „Wir wollen den Euro erhalten, aber nicht um jeden Preis.“

Dirk Walter

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