Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund

Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund

Sturzbetrunken im Räumfahrzeug

Regen - Dumm Gelaufen: Eine  ungünstige Aneinanderreihung von unglücklichen Umständen" hat einen Schneepflugfahrer seinen Lappen gekostet - und ein paar Autos zerstört. Die Geschichte dazu:

"Ausgeräumt" hat es sich seit letzter Nacht für einen Schneepflugfahrer aus dem Landkreis Regen. Eine - für den Betroffenen - quasi "ungünstige Aneinanderreihung von misslichen Umständen" führte dazu, dass er seinen Führerschein verlor. Aber der Reihe nach:

Der Einsatz, der der zuständigen Polizeiinspektion in Regen am Donnerstag gegen 18.45 Uhr gemeldet wurde, war so einfach wie zunächst gewöhnlich: Eine 31-jährige Frau aus Regen kam  in der Bürgerholzstraße aufgrund von Glätte ins Rutschen und prallte gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug, das eine 47-jährige Frau - ebenfalls aus Regen - steuerte. Es wurde niemand verletzt und es entstand "nur" Sachschaden. So weit,  so gut.Wäre da nicht in Folge ein Räumfahrzeug zur Unfallstelle gekommen. 

Der 47-jährige Lenker des Unimog mit Räumschild und Streueinrichtung bemerkte den vor ihm passierten Unfall und hielt auf der abschüssigen Straße ebenfalls an, um zu helfen. Kurz nachdem der Mann ausgestiegen war, kam das Malheur - im wahrsten Sinn des Wortes - ins Rollen. Und zwar in Form des Räumfahrzeugs. Der Unimog rollte nämlich los und prallte - Räumschild voran - gegen einen der beiden Unfall-Pkw. Glück im Unglück, dass niemand verletzt wurde. Zwischenbilanz: rund 10.000 Euro Gesamtschaden. Doch damit noch nicht genug.

Bei der Unfallaufnahme fiel den Polizisten auf, dass der 47-Jährige nach Alkohol roch. Ein durchgeführter Alkotest ergab dann den stattlichen Wert von über 2,3 Promille! Damit hieß es für den Fahrer "ausgeräumt", denn die Beamten ordneten zum einen eine Blutentnahme an und zum anderen auch die Sicherstellung des Führerscheins. Die zunächst wirklich gut gemeinte Hilfsbereitschaft des Mannes wird damit für ihn zu einem richtigen Problem: In Form eines Strafverfahrens wegen Trunkenheit im Verkehr.

Rubriklistenbild: © dpa

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