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Da hat‘s die Sonne schwer: Saharastaub zwischen Eching und Landshut.

Leserin macht Fotos

Gelb-graues Wetterphänomen: Saharastaub weht wieder über Bayern

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Gelb-grau und so dicht, dass es auch die Sonne schwer hat: Saharastaub weht derzeit wieder über Mitteleuropa, in Bayern ist das Wetterphänomen auch zu beobachten. Eine Leserin hat es mit dem Handy festgehalten.

Sie ist wieder da, die gelblich-graue Wolke: Seit einigen Tagen zieht eine Saharastaub-Wand von Afrika aus über Mitteleuropa bis hinauf nach Großbritannien. Das berichtet wetteronline.de. Auch in Oberbayern wurde das Wetterphänomen schon beobachtet. Das erstaunliche dabei: Während es an einer Stelle glasklar und sonnig ist, zeigt sich nur wenige Kilometer entfernt die gelbe Staubwand, durch die die Sonne nur noch mühsam dringt. Beobachtet hat das eine Leserin zwischen Eching und Landshut (siehe Foto).

Kurz vorher bot sich unserer Leserin noch dieses Bild.

Doch wie kommt es eigentlich zu Saharastaub in unseren Breiten? Der Deutsche Wetterdienst erklärt das Phänomen so: Bei einer bestimmten Wetterlage kann Staub und Sand aus der Sahara bis zu uns gelangen. Dieser ist dann auch durch Meteorologen nachweisbar. Aufgewirbelt wird der Sand und Staub in der Sahara nur bei starkem Wind. Die Zusammensetzung des Staubs hängt von der Region ab, Hauptbestandteile sind aber Quarz, Tone, Geothit und Gips. Die Partikel sind nicht unmittelbar gesundheitsgefährdend. Und, interessante Info am Rande: Saharastaub düngt den südamerikanischen Urwald, die Ozeane und überformt die Kanarischen Inseln.

Ansonsten ist die Wetterlage derzeit ruhig. Laut Meteorologe Dominik Jung von wetteronline.de bleibt es beim meist trüben Wetter. Während es am Donnerstag und Freitag mit 8 bzw. 6 Grad mild bleibt, könnte es am Wochenende kälter werden. Eventuell fällt dann auch wieder etwas Schnee.

Quelle: DWD, wetteronline.de

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