„Skimming“ im ersten Halbjahr wenig vorgefallen

Datendiebstahl: Ein Automat in Bayern betroffen

Frankfurt/Main - Die Angst vor "Skimming" ist groß. Man geht an den Geldautomaten, anschließend haben Kriminelle die Daten. Das kam in Bayern glücklicherweise selten vor.

Datendiebe haben in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres in Bayern nur einen einzigen Geldautomaten manipuliert, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen. Das geht aus Daten von Euro Kartensysteme in Frankfurt hervor. Die Frankfurter Einrichtung kümmert sich im Auftrag der deutschen Kreditwirtschaft um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten.

In Bayern gab es einen Vorfall, in Berlin 62

Zum Vergleich: Deutschlandweit gab es im ersten Halbjahr 94 manipulierte Geldautomaten. Spitzenreiter ist Berlin mit 62, gefolgt von Hamburg (13) und Nordrhein-Westfalen (7). Der Bruttoschaden summierte sich in den sechs Monaten auf deutschlandweit 844 000 Euro.

Im ersten Halbjahr des Vorjahres hatte die Branche noch 62 „Skimming“-Fälle bei Geldautomaten in Deutschland gezählt, der Bruttoschaden lag bei 1,1 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2015 waren es 118 Fälle mit einem Schaden von 2,7 Millionen Euro.

dpa

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