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Die Angeklagten sollen 200-Euro-Scheine gefälscht haben.

Geldfälscher verweigern die Aussage

Schweinfurt - Wegen Geldfälschung müssen sich sechs Männer vor dem Landgericht Schweinfurt verantworten. Insgesamt geht es um Blüten im scheinbaren Wert von 300 000 Euro. Doch die Angeklagten schweigen.

Die sechs Männer sollen 300 000 Euro Falschgeld nach Deutschland gebracht haben. Die Angeklagten wollten sich zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern, sagte einer der sieben Verteidiger zum Prozessauftakt am Mittwoch. Zwei Männern wird bandenmäßige Geldfälschung vorgeworfen, die anderen Angeklagten müssen sich wegen Beihilfe rechtfertigen.

Der Anklageschrift zufolge brachten die Männer das Geld im Dezember 2010 aus Bulgarien nach Deutschland. Sie wurden von der Polizei gefasst, als sie das Falschgeld - nur 200-Euro-Scheine - für 75 000 Euro in Schweinfurt an einen verdeckten Ermittler verkaufen wollten. “Von diesem Falschgeld ist in Deutschland nichts in den Umlauf gelangt“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Prozess gegen die heute 29- bis 54-Jährigen wird am Montag fortgesetzt. Da die Männer die Aussage verweigern, beginnt erst dann die Beweisaufnahme. Es sind sechs Verhandlungstage angesetzt.

dpa

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