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Die arme Sissi wurde von der Rottweiler-Dame totgebissen.

Rottweiler „Mona“ biss Pudel „Sissi“ tot – Schnaitsee greift jetzt mit radikalem Verbot durch

Nach Tierdrama: Gemeinde wird Kampfhund-freie Zone

Schnaitsee - Die Gemeinde Schnaitsee (Kreis Traunstein) kennt für Kampfhunde keine Gnade mehr.

Hier wird künftig die Haltung dieser Tiere knallhart nicht mehr genehmigt. Bald wird auch abgestimmt, dass für alle Hunde ein genereller Leinenzwang gelten soll. Grund dafür ist ein Drama: Rottweiler „Mona“ biss Pudel „Sissi“ tot. „Mona“ ist erst vier Jahre jung. Trotzdem hatte ihr Frauchen das Hundemädchen nicht mehr unter Kontrolle.

Wie Rosenheim24.de berichtet, attackierte der freilaufende Rottweiler nahe eines Kinderspielplatzes „Sissi“ und ihre Besitzerin. Für den Pudel kam jede Hilfe zu spät – auch ihre Besitzerin trug Bisswunden am Kinn und an einer Hand davon.

Nun ist „Mona“ der Problemhund der Gemeinde. Ihrem Frauchen wurde sie weggenommen, mittlerweile hat sie auch im Tierheim einen Pfleger angefallen. „Monas“ Besitzerin will vor dem Verwaltungsgericht München auf Herausgabe des Hundes klagen. Eingeschläfert werden darf er nicht, weshalb die Gemeinde 18 Euro am Tag für die Unterbringung zahlen muss – zu viel für den Gemeinderat. In seiner jüngsten Sitzung setzte er ein Signal: Die Verwaltung wird keine Kampfhundehaltung mehr genehmigen. Zudem müssen Halter ihre Hunde anleinen und ihnen einen Maulkorb verpassen.

Bürgermeister Vitus Pichler (FW) erklärt: „Die Gesundheit an Leib und Leben muss absolute Priorität haben.“ Es habe schon mehrere Angriffe von „Mona“ gegeben, die Besitzerin habe aber einen Leinenzwang ignoriert. Die Meinung der Schnaitseer über das Verbot ist gespalten. Werner Lindhauer etwa sagt: „Es liegt ja nicht am Hund, sondern am Herrchen oder Frauchen.“

tz

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