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Seit Jahrzehnten begeistert der Kobold Pumuckl Generationen von Kindern. Eine Polizistin zeigte sich jedoch wenig amüsiert über ihren neuen Namen.

Bizarrer Streit vor Gericht

Darf man Polizisten "Pumuckl" nennen?

Regensburg - Nach einem Fußballspiel hat ein betrunkener Fan eine Polizistin in Regensburg als „Pumuckl“ beschimpft. Darüber hat nun das Amtsgericht Regensburg entschieden.

Nach einem Drittliga-Fußballspiel hat ein betrunkener Fan eine Polizistin in Regensburg als „Pumuckl“ beschimpft. Wegen Beleidigung ist der 27-Jährige am Dienstag vom Amtsgericht Regensburg zu zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem dürfe der Mann in den kommenden sieben Monaten kein Fußballspiel der Ersten oder Zweiten Bundesliga besuchen, sagte ein Gerichtssprecher.

Nach einem Streit unter Fußballfans in einem Biergarten in Regensburg hatte die Polizei im Mai mehrere Platzverweise ausgesprochen. Zu der Polizistin hatte der 27-Jährige, der zuvor die Partie des späteren Zweitliga-Aufsteigers Jahn Regensburg gegen Jena besucht hatte, dabei gesagt: „Hat der Pumuckl heute auch was zu sagen?“. Der Angeklagte räumte den Vorfall im Verfahren ein und bedauert die Beleidigung: „Es ist mir so rausgerutscht.“

Der 27-Jährige hatte zuvor bereits zwei Strafbefehle wegen Beleidigung und Widerstand gegen Polizisten erhalten. Der Staatsanwalt hatte neben der Bewährungsstrafe ein zweijähriges Fußballverbot gefordert. Die Richter folgten diesem Antrag nicht. Als weitere Auflage erließen sie, dass der Angeklagte nach der Platzsperre ein weiteres Jahr nicht alkoholisiert bei Fußballspielen zuschauen darf. Das Urteil ist rechtskräftig.

dpa

Was man nie zu Polizisten sagen sollte

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