Gericht hört noch einmal Erpresseranrufe

Augsburg - Im Prozess um die Entführung von Ursula Herrmann hat das Gericht am Donnerstag erneut die mitgeschnittenen Erpresseranrufe aus dem Jahr 1981 vorgespielt.

Lesen Sie auch:

Fall Herrmann: Kein Hinweis auf Angeklagten durch DNA-Spuren

Herrmann-Prozess: LKA-Gutachten zum Tonband

Herkunft von Tonbandgerät ungewiss

Herrmann-Prozess: Gericht prüft Aussage von 1982

Herrman-Entführung: Keine Spuren in Erpresserbriefen

Herrmann-Prozess: Gibt es einen Mittäter?

Ex-Polizist als Zeuge im Herrmann-Prozess

Noch einmal war das verzweifelte Flehen der Mutter der zehnjährigen Ursula an den Entführer zu hören, ein Lebenszeichen von Ursula zu geben. Auf den Mitschnitten war nur das Verkehrssignal des Bayerischen Rundfunks als Erkennungsmerkmal zu hören. Die Gutachterin des Landeskriminalamtes bekräftigte noch einmal, dass Geräusche auf den Anrufen sehr wahrscheinlich von dem beim Angeklagten beschlagnahmten Tonbandgerät stammen. Er soll Ursula 1981 entführt und in eine im Wald vergrabene Kiste gesperrt haben. Ursula war Stunden später erstickt.

dpa

Der Fall Ursula Herrmann

Der Fall Ursula Herrmann in Bildern

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unwetter in Bayern: Baum begräbt fünf Autos in München unter sich
Es wird ungemütlich: Wetterexperten rechnen für die kommenden Tage mit stürmischem Winterwetter und gefährlicher Glätte. Der DWD warnt nun vor schwerem Gewitter mit …
Unwetter in Bayern: Baum begräbt fünf Autos in München unter sich
Dieser Augsburger hat einen Weltrekord-Diamanten gemacht
Das Gegenteil von Luxus: Diamanten könnten bald zur Massenware werden. Augsburger Forscherhaben für eine Sensation gesorgt – sie haben den größten Diamanten der Welt im …
Dieser Augsburger hat einen Weltrekord-Diamanten gemacht
Säuglingstötung in Regensburg: Mutter wegen Totschlags angeklagt
Rund ein Jahr nach dem Fund einer Babyleiche in Zeitlarn (Landkreis Regensburg) kommt die Mutter des Säuglings vor Gericht.
Säuglingstötung in Regensburg: Mutter wegen Totschlags angeklagt
Todessturz bei Weihnachtsfeier  - Firmenevent endet tragisch
Eine Weihnachtsfeier ist im schwäbischen Langweid am Lech (Landkreis Augsburg) mit einem tödlichen Unfall zu Ende gegangen.
Todessturz bei Weihnachtsfeier  - Firmenevent endet tragisch

Kommentare