Gericht setzt Schreiber unter Druck

Augsburg - Das Landgericht Augsburg erhöht im Steuerprozess gegen den Lobbyisten Karlheinz Schreiber den Druck auf den Angeklagten.

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Der Vorsitzende Richter Rudolf Weigell ordnete am Mittwoch eine neue Berechnung der Steuerschulden Schreibers für die Jahre 1988 bis 1993 an. Darin sollen bislang nicht eingerechnete Gelder auf Schweizer Tarnkonten zu 50 Prozent berücksichtigt werden. Für Schreiber könnte das zu einer erheblich höheren Steuerschuld führen.

Bisher wird ihm vorgeworfen, aus millionenschweren Provisionen rund elf Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Bei einem größeren Betrag würde eine höhere Gefängnisstrafe anfallen.

dpa

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