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Der gesuchte Frauenmörder von Mespelbrunn.

Gesuchter Frauenmörder von Mespelbrunn wohl bundesweit unterwegs

Mespelbrunn/Würzburg - Der mutmaßliche Frauenmörder von Mespelbrunn (Landkreis Aschaffenburg) hat möglicherweise bundesweit Komplizen.

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Zu diesem Urteil kommen die Ermittler, weil der gesuchte 37-Jährige auf Fotos von Überwachungskameras stets gepflegt aussehe und nicht verwahrlost sei. Das teilte die Polizei am Montag in Würzburg mit. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Mann sich weiter in Deutschland aufhält und wahrscheinlich im gesamten Bundesgebiet unterwegs ist - unter anderem wohl mit einem Fahrrad.

Der 37-Jährige wird verdächtigt, Ende Juli 2008 aus verschmähter Liebe eine 32 Jahre alte Mutter von drei Kindern auf einem Parkplatz in Mespelbrunn mit Messerstichen getötet zu haben. Zuletzt war der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Mann Ende März aufgetaucht. Damals brach er in das Haus von Verwandten im Spessart ein und überraschte die Familie im Schlaf. Nach Angaben der Polizei bedrohte er drei Angehörige mit einem Messer und erpresste Geld, EC-Karten und die dazugehörigen PIN-Nummern.

Kurz darauf nahm eine Überwachungskamera den Tatverdächtigen in einer Bank in der Nähe von Frankfurt/Main auf. Seitdem wurde er nicht wieder gesehen. Dennoch wissen die Ermittler, dass der mutmaßliche Mörder immer wieder in Internetcafés geht und so wahrscheinlich mit seiner Familie und seinen Unterstützern Kontakt aufnimmt.

Die Polizei will in den kommenden Tagen im Raum Mannheim, Stuttgart, Kaiserslautern und Heidelberg Fahndungsplakate verteilen. Es wird vermutet, dass der 37-Jährige insbesondere hier Komplizen hat und in dem Gebiet immer wieder auftaucht.

Zugleich hat das Bayerische Landeskriminalamt die Belohnung für Hinweise, die zur Festnahme des 37-Jährigen führen, von 5000 auf 10 000 Euro erhöht. Der Mann gilt als unberechenbar und gewaltbereit.

dpa

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