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Gewerkschaft: Testkonzept für Kitas kommt zu spät

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Bobbycars liegen in einer Kita in einer Einzäunung. © Sebastian Gollnow/dpa/Illustration

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist vor der Beratung der Staatsregierung über ein Corona-Testkonzept für Kindertagesstätten skeptisch. „Seit Mai fordern wir Lolli-Tests für Kitas, seit November auch für Personal und Kinder verpflichtend. Nun ist es Dezember, die Welle überrollt uns und die Staatsregierung reagiert gewohnt verspätet“, kritisierte der stellvertretende Landesvorsitzende Gerd Schnellinger.

München - „Das alles hätte man sich sparen können, hätte man den Sommer genutzt.“

Das bayerische Kabinett wird am Dienstag erneut zusammenkommen, um über die Corona-Lage im Freistaat zu beraten. Unter anderem soll über einen Vorschlag des Sozialministeriums gesprochen werden, der ein Testkonzept für Kinder in Kindertagesstätten enthält. Die GEW befürchtet dabei, dass nicht PCR-Pool-Tests, die sie favorisiert, sondern Schnelltests vorgeschrieben werden. Diese seien für das Personal aufwendiger.

„Wir sind ehrlich gesagt müde, immer wieder Pool-Tests und Luftfilter zu fordern“, sagte der Würzburger Kita-Leiter Christian Gündling. „Wie befürchtet, wird erst etwas getan, wenn es brennt.“ Das koste leider vielen Menschen die Gesundheit. dpa

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