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Ein Screenshot aus dem Schock-Video.

Zugunglück in Bad Aibling

Gibt das Schock-Video Hinweise auf die Ursache?

Bad Aibling - Wie am späten Dienstagabend in unserem Liveticker zum Unglück von Bad Aibling berichtet, ist ein Video aus dem Inneren eines Zuges aufgetaucht. Vielleicht gibt es einen entscheidenden Hinweis.

Ein Mann hetzt durch den zertrümmerten Zug. Im Lichtkegel seines Handy-Blitzes lässt sich das Ausmaß der Katastrophe erahnen:  Am Boden liegen Verletzte, blutverschmierte Sitze, und riesige Trümmerteile säumen seinen Weg. "Hilfe, ich blute", hallt es dabei immer wieder aus der Dunkelheit.

Diese Szenen zeigt ein Handy-Video, das am Dienstag wenige Stunden nach dem Zugunglück von Bad Aibling auf Youtube veröffentlicht wurde. Aufgenommen Augenblicke nach der Kollision. Ausschnitte waren auch in der Tagesschau zu sehen.

Wir zeigen das Video bewusst nicht, die Bilder sind doch sehr verstörend.

Hilfe bei der Ursachen-Findung?

Doch so schockierend die Bilder sind, so hilfreich könnte die Tonspur des Videos sein. Darauf ist eine Konversation zweier nicht zu erkennender Männer zu hören: "Ich glaube, das ist der Gegenzug." - "Der Gegenzug?" -  "Ja, normal wartet der doch immer so lang in Kolbermoor." - "Vielleicht hat die Ampel umgeschaltet?"

Diese Sequenz könnte die Unfall-Theorie bestätigen, dass der Unfall auf menschliches Versagen zurückzuführen ist. Das ist aber reine Spekulation, die Ermittlungen zur Unfall-Ursache dauern zur Stunde noch an.

Lesen Sie hier mehr zum Zugunglück bei Bad Aibling:

Mittwoch-Liveticker des Münchner Merkur

Dienstag-Liveticker des Münchner Merkur

Fasching in München: Warum trotz den Unglücks gefeiert wurde

Zugunglück: Das ist bekannt - diese Fragen sind noch offen

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