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Not-OP

Bei Feuerwehrfest: Mann schießt Nachbarn mit Bolzenschussgerät in den Rücken

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Zwei Nachbarn in Feindschaft: Bei einem Feuerwehrfest in Franken kam es am Samstag zu einer versuchten Tötung - und das in aller Öffentlichkeit.

Giebelstadt - In der Marktgemeinde Giebelstadt bei Würzburg kam es am Samstag zu einem versuchten Mord. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein 55-Jähriger niedergeschossen. Der mutmaßliche Täter ist sein Nachbar (70). 

Die Schüsse fielen auf einem Feuerwehrfest und während einer Traktor-Show. Der Täter habe aus kurzer Distanz auf sein Opfer gefeuert. Zeugen schilderten der Main-Post, dass der Mann ein Bolzenschuss-Gerät benutzt habe, wie es zum Schlachten von Schweinen verwendet wird. 

Not-OP: Zustand des 55-Jährigen kritisch

Dabei wurde der 55-Jährige erheblich am Oberkörper verletzt. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in eine Klinik geflogen und notoperiert. Laut dem Main-Echo sei sein Zustand am Samstagabend kritisch, aber nicht lebensbedrohlich gewesen. 

Wie das Main-Echo weiter berichtet, fielen die Schüsse gegen 15.45 Uhr. Danach sei der Verdächtige zu seinem Haus im Nachbarort Wolkshausen gefahren. Die Polizei umstellte das Anwesen. Schon rund eine Dreiviertelstunde nach der Tat konnte der 70-Jährige überwältigt werden. Bei der Festnahme wurde eine Beamtin der Ochsenfurter Polizei verletzt. Das bereits verständigte Spezialeinsatzkommando konnte wieder umdrehen.

Schon länger Streit zwischen den Nachbarn 

Die Ermittlungen der Kripo wegen eines versuchten Tötungsdeliktes laufen. Das genau Motiv ist unklar. Die Polizei teilte jedoch mit, dass die Männer eine „Vorbeziehung“ gehabt hätten, die bei der Tat wohl eine Rolle spielte. Wie die Main-Post von Nachbarn erfuhr, seien der allein lebende Junggeselle und die Familie des 55-Jährigen schon länger im Streit miteinander. Ein Zeuge erzählte der Zeitung, der Tatverdächtige habe vor einiger Zeit die Ehefrau des Opfers zu würgen versucht.

Nun eskalierte der langjährige Nachbarschaftsstreit offenbar endgültig.

mag

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