Giebelstadt: Zahlreiche Splitterbomben entschärft

Giebelstadt - Die intensive Suche nach Blindgängern in der Nähe des alten Militärflughafens bei Giebelstadt bringt mittlerweile fast wöchentlich neue Funde zutage.

Am Freitag konnten nach Angaben der Polizei erneut sieben Kriegsbomben im Landkreis Würzburg entschärft werden. Insgesamt habe der Kampfmittelräumdienst sechs etwa 50 Kilogramm schwere Splitterbomben und eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe unschädlich gemacht. In einem Umkreis von rund 400 Meter wurde das Gelände abgesperrt. Für etwa eine halbe Stunde waren deshalb mehrere Straßen nicht passierbar.

Im Gegensatz zum Fund von Mittwoch handelt es sich diesmal um ausschließlich amerikanische Blindgänger. Die Amerikaner hatten im Zweiten Weltkrieg den Militärstandort Giebelstadt intensiv beschossen. Experten vermuten noch immer zahlreiche Kriegszeugen in den Äckern. Um die Gefahr möglicher Explosionen zu vermeiden, wird dort seit Jahren intensiv nach Bomben gesucht. In den vergangenen drei Jahren sind bereits fast 120 Blindgänger entschärft worden.

lby

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mann bedroht Einsatzkräfte mit Axt und verschanzt sich
Ein Mann ist im Landkreis Dillingen mit einer Axt auf Rettungskräfte und Polizisten losgegangen. Anschließend verschanzte er sich in seinem Haus.
Mann bedroht Einsatzkräfte mit Axt und verschanzt sich
Verhängnisvolle Pannenhilfe: Sex-Täter begrapscht Frau
Ein widerlicher Übergriff hat sich in Niederbayern ereignet. Eine junge Frau wollte einem Mann helfen, der anscheinend eine Panne hatte. Das endete für sie in einem …
Verhängnisvolle Pannenhilfe: Sex-Täter begrapscht Frau
Bakterien bringen Heustöcke zum Gären - Feuer droht
In Kempten kam es am Dienstagnachmittag zu einem Feuerwehreinsatz. Der Grund: Überhitzte Heustöcken drohen, sich zu entzünden. 
Bakterien bringen Heustöcke zum Gären - Feuer droht
Bayern will Unwetter-Opfern die Steuer stunden
Mit steuerlichen Hilfsmaßnahmen soll den Opfern der jüngsten Unwetter aus Bayern geholfen werden. Das ist zumindest der Plan des Finanzministers.
Bayern will Unwetter-Opfern die Steuer stunden

Kommentare