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Im Sommer 2015 versammeln sich die Mächtigen der Welt im Schloss Elmau.

Investition in Infrastruktur

Gipfel in Elmau wird teuer

München  - Im Sommer 2015 versammeln sich die Mächtigen der Welt beim Gipfel im oberbayerischen Schloss Elmau. Danach wird die örtliche Infrastruktur auf dem neuesten Stand sein.

Der geplante G8-Gipfel in Schloss Elmau wird im nächsten Sommer zwar möglicherweise ohne Russland stattfinden, aber auf jeden Fall teuer und aufwendig. Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU) bezifferte die voraussichtlichen Kosten für den Freistaat am Dienstag auf einen „niedrigen zweistelligen Millionenbetrag“. Vor allem der Einsatz von Polizei und Sicherheitskräften geht ins Geld. Hinzu kommen noch Ausgaben, die der Bund tragen muss.

Haderthauer betonte aber, dass die Veranstaltung in Elmau billiger werde als der letzte deutsche G8-Gipfel in Heiligendamm im Jahr 2007, der nach damaligen Presseberichten Bund und Länder über 90 Millionen Euro gekostet hatte.

Noch vor der Polizei werden in dem Alpental im Wettersteingebirge unweit von Mittenwald die Bagger anrollen, wenn auch offenbar keine Großbaustelle zu erwarten ist. Schon im Herbst sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Der Wintereinbruch bringt in der Regel große Schneemassen mit sich, die Bauarbeiten unmöglich machen.

Breitbandanschluss und Hubschrauberlandeplatz

Nach Haderthauers Angaben muss die einzige Straße zum Schlosshotel ausgebaut werden, die Wasser- und Stromleitungen müssen renoviert, Breitbandanschluss verlegt, ein Hubschrauberlandeplatz angelegt und der Bahnübergang auf der IC-Strecke Garmisch - Innsbruck muss verbessert werden, den Autos auf der Fahrt nach Elmau queren müssen.

Umweltverträglich soll „der G8-Gipfel, der möglicherweise ein G7-Gipfel wird“ (O-Ton Haderthauer) außerdem sein. Die Schönheit der Natur solle möglichst nicht beeinträchtigt werden, sagte Haderthauer.

Zu erwarten ist ein Großeinsatz der Polizei. Es werden voraussichtlich so viele Sicherheitskräfte anreisen, dass diese in Bundeswehr-Kasernen untergebracht werden sollen. Daneben wollen auch die sonstigen Helfer und Journalistenscharen aus aller Welt untergebracht werden.

dpa

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