Ab Freitag wieder kälter

Glätte-Unfälle fordern mehrere Tote in Bayern

München - Durch überfrierende Nässe und Schnee haben sich die Straßen im Freistaat in teils spiegelglatte Fahrbahnen verwandelt - mit schweren Folgen. Mindestens drei Menschen verunglückten tödlich.

Autofahrer hatten vor allem in Oberfranken mit gefährlichem Glatteis zu kämpfen. Vor allem in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sowie am Donnerstag tagsüber war es gefährlich. Im oberpfälzischen Maxhütte-Haidhof starb eine Fußgängerin (67) nachdem ein Auto sie angefahren hatte. Der Wagen war nach einem Überholmanöver außer Kontrolle geraten.

Blitzeis hatte seit Mittwochabend aber auch Teile Unterfrankens fest im Griff. Ein 58-Jähriger starb in Wartmannsroth (Landkreis Bad Kissingen). Er kam von der Fahrbahn ab, prallte mit seinem Wagen gegen einen Baum und starb wenig später im Krankenhaus. 

Auf der Autobahn 71 bei Mellrichstadt (Landkreis Rhön-Grabfeld) verunglückte ein Lkw-Fahrer tödlich. Er war von der Zugmaschine seines Lastwagens eingeklemmt worden, als diese auf glatter Straße umkippte, sagte ein Polizeisprecher. 

Ab Freitag sollen die Temperaturen in München und der Region wieder sinken. Das teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Es kann demnach mit Dauerfrost gerechnet werden. „Vor dem Schnee kommt erst mal der Wind“, sagte Christian Kronfeldner, Meteorologe vom DWD in München, am Donnerstag.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

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