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79 Prozent der Bayern sind glücklich, nur vier Prozent unglücklich.

Umfrage

Glückliches Bayern

München - Die große Mehrheit der Menschen in Bayern ist glücklich. Das belegt eine repräsentative Meinungsumfrage des Radiosenders Bayern 1. Finanzkrise hin, Finanzkrise her, glaubt man den Demoskopen, so führen 79 Prozent der Bayern ein glückliches Leben.

Nur vier Prozent sind unglücklich, 17 Prozent bezeichnen sich als weder glücklich noch unglücklich. Auf die Frage, wie gern sie in ihrer Region in Bayern leben, antworteten 98 Prozent mit „gern“ oder „sehr gern“. Am wohlsten fühlt sich der Süden Bayerns in seiner Heimatregion. Insgesamt 81 Prozent der Menschen in Altbayern und Schwaben leben hier „sehr gern“, weitere 17 Prozent „gern“. Etwas zurückhaltender äußern sich die Franken: Hier sind 67 Prozent der Menschen „sehr gern“ zu Hause“, 31 Prozent „gern“.

Ausblick: Prominente freuen sich auf 2009

Ich freue mich auf 2009, weil...

- Partnerschaft und Familie: Weit verbreitet ist der Glaube an die große Liebe. Es gibt sie, sagen 83 Prozent der Bayern. Als erstrebenswerteste Lebensform gilt für mehr als die Hälfte der bayerischen Bevölkerung die Ehe (57%). Etwa ein Drittel bevorzugt feste Partnerschaften ohne Trauschein (32%). Ob verheiratet oder nicht – für die große Mehrheit der Bayern gehören Kinder zum Idealbild der Familie. 68 Prozent aller Befragten halten mehrere Kinder für wünschenswert. Für 19 Prozent ist ein Kind ausreichend. Ein kinderloses Leben bevorzugen 11 Prozent. Streitigkeiten mit den Nachbarn kennt nur eine Minderheit der Menschen in Bayern. Zwei Prozent der Befragten gaben an, mit ihren Nachbarn eher schlecht auszukommen.

- Beruf und Arbeitsplatz: Mehr als dreiviertel der Berufstätigen in Bayern gehen eher gern zur Arbeit (77%). 17 Prozent wollen sich in dieser Frage nicht eindeutig festlegen, sieben Prozent gehen ihrem Beruf eher ungern nach. Das Gefühl, gerecht bezahlt zu werden, haben 47 Prozent der Berufstätigen. 25 Prozent sind in dieser Frage unentschieden, 27 Prozent fühlen sich ungerecht entlohnt. Angst um den Job hat etwa jeder Fünfte in Bayern (19%). Eine große Mehrheit von 79 Prozent gibt an, keine Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zu haben.

- Erwartungen für 2009: In das neue Jahr blicken 40 Prozent der Bayern allgemein eher optimistisch. 45 Prozent sehen 2009 mit neutralen Gefühlen entgegen, 14 Prozent sind eher pessimistisch. Besonders klein ist der Anteil der Schwarzseher bei den unter 30-Jährigen (5%), besonders groß in den Altersgruppen der 40- bis 49-Jährigen und der über 70-Jährigen (jeweils 19%).

Fast zwei Drittel aller Befragten erwarten für 2009 allerdings eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland. 26 Prozent rechnen nicht mit einer Änderung der Lage, acht Prozent können sich für das neue Jahr sogar eine bessere allgemeine Wirtschaftslage vorstellen. Auch bei dieser Frage sind die meisten Optimisten in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen zu finden. Hier rechnet immerhin die Hälfte der Befragten nicht mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland. In der Beurteilung der Maßnahmen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise sind die Menschen in Bayern geteilter Meinung. 52 Prozent haben mehr oder weniger Vertrauen in die entsprechenden Maßnahmen der Bundesregierung, 45 Prozent verneinen das.

Schwer erschüttert scheint dagegen das Vertrauen in die Fähigkeiten der deutschen Bankmanager. Nur sieben Prozent der Bayern glauben, dass die Bankenvorstände die richtigen Konsequenzen aus der Finanzkrise ziehen. 46 Prozent glauben das nicht, 44 Prozent wollen die weitere Entwicklung abwarten.

Für die repräsentative Meinungsumfrage im Auftrag des Bayerischen Rundfunks hatte das Institut für Marktforschung mifm München insgesamt 1001 Menschen in Bayern befragt.

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mm

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