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Ein angeklagter 34-Jähriger gestand vor Gericht, seine Frau mit dem Hammer erschlagen zu haben.

Goldbacher Hammer-Mörder gesteht die Tat

Aschaffenburg - Er schlug seiner Frau zuerst den Kopf ein, bevor er zum Messer griff. Ein 34-jähriger Angeklagter gestand vor Gericht nun die grausame Tat. Ein Urteil ist noch nicht in Sicht.

Ein 34 Jahre alter Mann hat am Mittwoch vor dem Landgericht Aschaffenburg gestanden, im April 2011 seine Frau getötet zu haben. Er habe sie zunächst nur bedrohen und nicht töten wollen, ließ er am Mittwoch vor der Großen Strafkammer durch seinen Anwalt verlesen.

Dem Maler aus dem Landkreis Aschaffenburg wird vorgeworfen, seine von ihm getrennt lebende Frau heimtückisch erschlagen und erstochen zu haben.

Laut Anklageschrift soll ihn die 25-Jährige, mit der er eine Tochter hat, vor der Bluttat wüst beschimpft und ausgelacht haben. Daraufhin sei er wütend geworden und habe ihr mit einem mitgebrachten Hammer mehrmals auf den Kopf eingeschlagen. Weil sie sich nach den brutalen Schlägen noch immer bewegte, soll er zudem mit einem Messer auf ihren Oberkörper eingestochen haben. Die Frau starb in ihrer Wohnung in Goldbach (Landkreis Aschaffenburg).

Der 34-Jährige ist der Anklageschrift zufolge nach der tödlichen Attacke auf die Autobahn Frankfurt - Nürnberg (A3) gefahren, um sich selbst umzubringen. Er fuhr auf ein Stauende auf und wurde dabei leicht verletzt.

Ursprünglich sollte der Prozess bereits Ende Dezember beginnen. Der Termin war jedoch geplatzt, weil der Angeklagte einen Befangenheitsantrag gegen die Kammer gestellt hatte. Die Vertretungskammer entschied nun nach Angaben des Landgerichts vom Mittwoch, dass die Richter nicht befangen sind. Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt. Das Urteil wird frühestens im Februar erwartet.

lby

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