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Bei der Fahndung wurden Goldbarren im Wert von 750 000 Euro gefunden.

Goldene Barren im Karren

München - Es war der Tag der Großfahndung auf Bayerns Autobahnen und Durchgangsstraßen: Den ganzen vergangenen Freitag über filzten rund 900 Polizisten unter der Führung des Landeskriminalamts (LKA) tausende Autos.

 Das Ziel der Aktion: reisende Straftäter aufzuspüren. Mit zum Teil durchschlagendem Erfolg: Der Fahndungsdruck war offenbar so hoch, dass sich vier Iraner gleich freiwillig in die Hände des Zolls begaben. Die Männer wollten bei der Ausfuhrstelle in Garching-Hochbrück stolze 23 Kilogramm Gold zur Ausfuhr in den Iran anmelden.

Der Wert der Barren: Rund 750 000 Euro. Da weder die Identität der Männer noch die Herkunft der Barren über das Wochenende zu klären war, wurde die glänzende Fracht vorsichtshalber zunächst einbehalten. Man weiß ja nie…

Im Rahmen der Fahndungsaktion der bayerischen Polizei zur Bekämpfung reisender Straftäter wurden insgesamt 6000 Menschen und 3121 Fahrzeuge kon­trolliert. Ein weiteres Ergebnis: 71 Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Urkundenfälschung und Drogenbesitzes wurden eingeleitet. Die Beamten nahmen außerdem 36 Männer fest, die offensichtlich Diebesgut und Hehlerware in ihren Fahrzeugen herumkutschierten. Unter ihnen befanden sich zwei Rumänen, die auf der A 3 kontrolliert worden waren. In ihren Kleintransportern mit schwedischen Kennzeichen fanden Polizisten unter anderem eine gestohlene Kippkreissäge, eine Fotoausrüstung im Wert von 10 000 Euro sowie rund 50 Werkzeuge von Baustellen, z. B. Bohrhämmer und diverse Kettensägen.

JAM

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