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Die Nachbildung der Maske des Tutanchamun.

Ausstellung in der kleinen Olympiahalle

Die Schätze des Pharaos

München - Die Grabschätze des Tutanchamun sind von Freitag an als originalgetreue Nachbildungen in München zu sehen.

Die Ausstellung in der kleinen Olympiahalle zeigt bis zum 13. September mehr als 1000 Objekte, Grafiken und Filme zu dem berühmten Pharao. Er regierte nur kurz und starb früh. Dennoch faszinieren die wertvollen Beigaben, der Schmuck, die berühmte Goldmaske und das nach wie vor ungeklärte Schicksal des jung verstorbenen Königs die Menschen.

Howard Carter hatte das Grab 1922 im Tal der Könige bei Luxor entdeckt. Die Schau in München vereint nun, was in Ägypten nur getrennt zu sehen ist: Die Schätze aus dem Grab werden im Ägyptischen Museum von Kairo aufbewahrt, sein Grab mit den Wandmalereien, der Mumie und dem steinernen Sarkophag 650 Kilometer nilaufwärts im Tal der Könige bei Luxor. Dort ist es zwar das berühmteste, aber nicht unbedingt sehenswerteste Grab. Weit reicher in den Wandbemalungen sind andere Gräber. Jedoch war es nahezu ungeplündert geblieben.

Die Ausstellung in München sahen laut Veranstalter bereits 2009 rund 365 000 Besucher. Jetzt gebe es Neuerungen wie eine Bildprojektion mit originalem Fotomaterial der Bergung sowie Kurzfilme zu Highlights aus dem Grabschatz.

dpa

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