+
Kampf ums Griaß di: Unternehmer Philipp Reindl (30) aus Österreich mit einem seiner umstrittenen T-Shirts. 

Streit zwischen Bayern und Österreich

„Griaß di“-Affäre landet im Parlament

Legau/Wien – Wer hat das „Griaß di“ erfunden? Im Sommer erhitzte dieser Streit die Gemüter unserer Nachbarn in Österreich– jetzt wird nachgelegt. Das Parlament in Wien soll den Gruß zurückerobern.

Doch von Anfang an. Philipp Reindl, ein österreichischer Unternehmer, verkaufte seit Jahren T-Shirts mit dem Spruch „Griaß di“. Bis ihm im Juli ein Schreiben von einem Patentanwalt ins Haus flatterte. Dieser war beauftragt worden von der Unterallgäuer Firma Mayr&Abel. Die Inhaber waren auch auf die Idee mit dem „Griaß di“ gekommen – und ließen sich das EU-weit schützen. Damit dürfen Nachahmer wie Reindl keine solchen T-Shirts mehr drucken. Das „Griaß di“ – in bayerischer Hand.

In Wien gründete sich daraufhin die Initiative „Rettet Griaß di“. 10 000 haben unterschrieben – am Dienstag steht das Thema auf der Agenda des österreichischen Parlaments. Die Regierung soll sich in Brüssel dafür einsetzen, dass Grußformeln nicht als Wortmarke geschützt werden dürfen. Schon gar nicht von den Bayern. Carina Lechner

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zu wenig Geld? Ein Fünftel aller Polizisten in München hat einen Nebenjob
Bekommen Polizisten in Bayern zu wenig Geld? Zahlen des Innenministeriums lassen das vermuten: Fast jeder Siebte von ihnen hat einen Nebenjob.
Zu wenig Geld? Ein Fünftel aller Polizisten in München hat einen Nebenjob
Fliegerbombe erfolgreich entschärft: Bewohner dürfen zurück
Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Freitag bei Baggerarbeiten in der Gemeinde Kastenau im Landkreis Rosenheim gefunden. 
Fliegerbombe erfolgreich entschärft: Bewohner dürfen zurück
Abgeordneten-Prozess: Auch nach zwei Jahren kein Termin
Der Abgeordnete Günther Felbinger wartet weiter auf einen Gerichtstermin. Er soll den Landtag um viel Geld betrogen haben, doch das Landgericht priorisiert andere Fälle …
Abgeordneten-Prozess: Auch nach zwei Jahren kein Termin
Bayern erhöht Ausgaben um 524 Millionen Euro
München – Durch neue Projekte summieren sich die Ausgaben des Freistaats 2018 auf 59,9 Milliarden Euro. Die CSU-Fraktion setzt dabei kleine Nadelstiche gegen die …
Bayern erhöht Ausgaben um 524 Millionen Euro

Kommentare