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Beamte beworfen, Feuer entzündet

Party eskaliert völlig - Polizei rückt mit 17 Streifen an

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Eiselfing - Eine Geburtstagsparty in Oberbayern ist anders verlaufen, als es sich der Gastgeber vorgestellt hat. Die Lage geriet außer Kontrolle, die Polizei musste 17 Streifen anrücken.

Es ging zunächst relativ harmlos los: In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wegen einer Ruhestörung alarmiert. Die Störenfriede befanden sich auf einer Party in Fuchsthal (Gemeinde Eiselfing im Landkreis Rosenheim).

Beamte der Polizeiinspektion Wasserburg am Inn suchten die Feier auf. Schon beim Eintreffen wurden schnell die Dimensionen deutlich: Wie die Polizei mitteilt, befanden sich zwischen 300 und 400 Gäste vor Ort. Laut Veranstalter habe es sich um eine „private“ Geburtstagsfeier gehandelt, welche durch unerwünschte Gäste ausgeufert sei. Der Gastgeber stimmte mit der Polizei überein, dass es besser sei, die Party zu beenden - nur sahen einige Gäste das offenbar anders. 

Gäste bewarfen die Polizei mit Bierflaschen - und einem Zementsack

Aufgrund der großen Besucherzahl, wobei eine Vielzahl der Besucher minderjährig und zum Teil stark alkoholisiert war, mussten weitere Kräfte der Polizei aus umliegenden Dienststellen hinzugezogen werden. Nachdem sich die Lage weiter zuspitzte und anfahrende Kräfte mit Bierflaschen beworfen wurden, wurden zudem die Bundespolizei und Kräfte weiterer Dienststellen angefordert. Nur mit einem Großaufgebot der Polizei konnte eine weitere Eskalation verhindert und die Veranstaltung nach und nach aufgelöst werden.

Während die Veranstaltung aufgelöst wurde, kam es zu zahlreichen Eskalationen. Hierbei wurden Polizeibeamte mit einer Bierflasche beworfen, ein weiterer Gast musste auf Grund seines Alkoholkonsums und seines Verhaltens in Gewahrsam genommen werden. 

Jugendliche warfen einen Zementsack in Richtung eines zivilen Einsatzfahrzeuges der Polizei, welches nur knapp verfehlt wurde. Abschließend legte eine unbekannte Person nahe des Festes ein Feuer, wobei hier durch ein schnelles Einschreiten der Anwohner Schlimmeres verhindert werden konnte.

Bei diesem Einsatz, welcher drei Stunden andauerte, waren 17 Streifen, einschließlich mehrerer Diensthundeführer, eingebunden. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Veranstalter wurde eingeleitet.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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