Flammen bis zu 30 Meter hoch

Großbrand in Sägewerk: Fünf Feuerwehrleute verletzt

Hammelburg - 30 Meter hohe Flammen, fünf Verletzte, Millionenschaden: Ein Großbrand in Hammelburg hat die Feuerwehr die ganze Nacht in Atem gehalten. Und dann ging auch noch das Wasser aus.

Bei einem Großbrand in einem Sägewerk in Hammelburg (Landkreis Bad Kissingen) sind am Wochenende fünf Feuerwehrmänner verletzt worden. Der Schaden geht in die Millionenhöhe. Nach Berichten der Polizei in Würzburg war am Samstagabend zunächst eine Lagerhalle in Flammen aufgegangen. Das Feuer breitete sich aber rasch aus und griff auf weitere Gebäude und auf Holzstapel im Freien über. Ein Großaufgebot der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis kämpfte die ganze Nacht hindurch gegen die bis zu 30 Meter hohen Flammen, eine Feuerwalze und die enorme Hitze. In der Luft kreiste ein Hubschrauber der Polizei. Insgesamt waren etwa 270 Einsatzkräfte vor Ort.

Als das Löschwasser aus den Versorgungsleitungen und der angrenzenden Thulba zur Neige ging, schafften Landwirte mit Traktoren Wasserfässer herbei, um der Feuerwehr zu helfen. Außerdem wurde Wasser aus einer nahegelegenen Freizeitanlage in den Flusslauf gepumpt und damit zum Brandort geleitet.

Auch am Sonntagmittag waren die Löscharbeiten noch nicht abgeschlossen, die Trümmer der Gebäude bargen noch zahlreiche Glutnester. Brandexperten der Kriminalpolizei Schweinfurt übernahmen die Sachbearbeitung. Warum das Feuer ausgebrochen war, blieb zunächst unklar.

Brand in Vereinsheim: Zwei Verletzte

300 Feiergäste haben sich am Samstagabend aus einem Vereinsheim in Niederbayern gerettet, dessen Dachstuhl Feuer gefangen hatte. Laut Polizei geriet das Haus in Leiblfing (Landkreis Straubing-Bogen) vermutlich durch einen Kabeldefekt am Dachboden in Brand. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Eine 18 Jahre alte Frau kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus, ein Feuerwehrmann wurde ebenfalls leicht verletzt. Der Schaden beträgt etwa 50 000 Euro.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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