Nach Übergriff auf Polizei

Große Bordell-Kontrolle in Rosenheim

Die Polizei setzte eine groß angelegte Kontrolle in den Bordellen in Rosenheim an. Auslöser war ein Streit, in den die Polizei eingriff und deswegen massiv angegangen worden waren. 

Rosenheim - Nach einem Streit zwischen einer Rosenheimer Bordellbetreiberin und einem Betrunkenen sind Polizisten von mehreren Menschen bedrängt, provoziert und angegangen worden. Bis zu 35 Mitglieder hatte die Menschengruppe, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nur durch eine vorgehaltene Maschinenpistole und lautstarke Warnungen konnten die Beamten nach eigenen Angaben verhindern, dass der 31-jährige Betrunkene entkommen konnte. Im Auto des Mannes fand die Polizei ein Messer und einen Hammer. Die Beamten ermitteln unter anderem wegen Landfriedensbruch. Der Grund für den Streit mit der Bordellbetreiberin blieb zunächst unklar. Rosenheim24.de* berichtete über den Streit, mehr dazu sowie Bilder des Einsatzes finden Sie bei rosenheim24.de*. 

Infolge des Vorfalls vom Sonntag rückten am Mittwochabend zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und der Steuerfahndung zu einer groß angelegten Kontrolle in dem Bordell in Rosenheim aus. Ziel sei es gewesen, weitere Hintergründe über den Übergriffen zu sammeln sowie die Überprüfung der dort arbeitenden Frauen und des Bordells selbst.

Polizeioberrat Volker Klarner sagte: „Wir überwachen die Szene in Rosenheim genau und bekämpfen gemeinsam mit der Kripo Rosenheim Straftaten in dem Milieu mit aller Konsequenz“. Es werde auch alles daran gesetzt, die Identität der Tatverdächtigen zu ermitteln.

*rosenheim24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa (Symbolbild)

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