Produkt bei Edeka wegen „Extra-Zutat“ zurückgerufen - zwei Viertel in München sind betroffen

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Die Karte des Deutschen Wetterdienstes zeigt eine Warnung vor schwerem Gewitter

Es wird ungemütlich

Großflächige Unwetterwarnung: Hagel, Gewitter, Starkregen

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Die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes verheißt nichts Gutes. Die durchgehend schraffierten Linien, die fast ganz Bayern abdecken, kündigen heftige Unwetter an. 

Die hochsommerlichen Temperaturen, die uns seit Tagen verwöhnen, gehören schon bald der Vergangenheit an. Unwetter sind im Anmarsch. Das hat der Deutsche Wetterdienst am Samstagmorgen auf dwd.de angekündigt und eine „Vorabinformation Unwetter vor schwerem Gewitter“ von Samstag 16 bis Sonntag 4 Uhr herausgegeben. Betroffen ist ganz Oberbayern sowie fast der gesamte Freistaat. Auch in Baden-Württemberg soll es ungemütlich werden. 

Starkregen und Hagel

„Ab dem Nachmittag treten zunächst nur einzelne schwere Gewitter mit heftigem Starkregen um 30 mm in kurzer Zeit, großem Hagel mit Korngrößen um 3 cm und schweren Sturmböen auf“, heißt es auf dwd.de. Und weiter: „In den Nachtstunden breiten sich von Frankreich und der Schweiz verbreiteter heftige Gewitter ostwärts und nordostwärts aus. Dabei geht die Hauptgefahr neben heftigem Starkregen von verbreiteten Sturmböen um 85 km/h und lokalen orkanartigen Böen um 105 km/h aus.“

Temperaturen gehen in den Keller

Nach den Unwettern wird es deutlich kühler in Bayern. 30 Grad wie in den vergangenen Tagen werden bei weitem nicht mehr erreicht. Die Temperaturen steigen laut wetter.com am Sonntag in München nur noch 23 Grad, am Montag 20 Grad und am Dienstag 17 Grad. 

„Nächste Woche kommt das Sommerloch. Das Zentrum des Höhentiefs liegt genau über Deutschland und sorgt für jede Menge Turbulenzen. Egal ob Westen oder Osten, es soll im ganzen Land zu heftigen Niederschlägen kommen. Das berechnen die Wettermodelle nun schon seit einigen Tagen. Im Osten sind aktuell Niederschläge bis 200 Liter pro Quadratmeter angesetzt und das bis Donnerstagmorgen. Das wäre fast das Dreifache der normalen Julimenge. 

Auch im Westen deutschen sich starke Niederschläge an. Bis zu 80 Liter könnten es hier werden. Das wäre mehr als eine ganze Monatsmenge. Der Sommer wird einfach so mal fortgespült. Und ab Freitag kündigt sich dann schon wieder die nächste Hitze an. Einzelne Wettermodelle berechnen für das nächste Wochenende Spitzenwerte von über 35 Grad. Was für ein turbulente Sommerwetter“ sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

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