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Unter den etwa 950 Reisenden waren sechs Personen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Weitere vier Mitreisende erwartet ein Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts. 

„Reise beendet“

Großkontrolle an der A8: Polizei legt sechs Fahrzeuge still

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Eine große Polizeikontrolle haben Polizei und Zoll am Freitag an der A8 durchgeführt. Für sechs Fahrzeuge war die Reise an Ort und Stelle beendet. 

Traunstein - An der Autobahn A8 München-Salzburg bei Siegsdorf im Kreis Traunstein fand am Freitagnachmittag eine groß angelegte Polizei-Kontrolle statt. Innerhalb von sechs Stunden überprüften etwa 60 Einsatzkräfte von 17 verschiedenen Dienststellen 37 Fahrzeuge.

Dabei hatten die Beamten fast ausschließlich ausländische Fahrzeuge im Blick - es wurden auch nur zwei Fahrzeuge mit deutscher Zulassung kontrolliert, wie das Polizeipräsidium Oberbayern am Samstag mitteilte. 

„Insgesamt waren 22 der kontrollierten Fahrzeuge bzw. deren Fahrer zu beanstanden, wobei sechs Beanstandungen bei den Kleintransportern und den zum Teil mitgeführten Anhängern festgestellt wurden“, heißt es im Polizeibericht. Neben Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten sowie dem Genehmigungsverfahren wurden auch technische Mängel an Lenkung, Bremsen, Bereifung und tragenden Rahmenteilen sowie Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. 

Gegen einen Fahrer wird ein Strafverfahren wegen Fälschung beweiserheblicher Daten und gegen einen weiteren werden seitens des Zolls steuerliche Ermittlungen eingeleitet. 

Zwei Reisebusse an „tragenden Teilen stark durchrostet“

Für sechs Fahrzeuge war die Reise an der Kontrollstelle beendet. Der Gutachter vor Ort monierte bei zwei Reisebussen und zwei Anhängern so gravierende Mängel, dass an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken war. Beide Reisebusse waren an tragenden Teilen so stark durchrostet dass sie der Gutachter vor Ort sofort aus dem Verkehr zog. Bei einem Kleintransporter und einem Anhänger wurde die Weiterfahrt wegen gravierender Überladung untersagt.

Unter den etwa 950 Reisenden waren sechs Personen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Weitere vier Mitreisende erwartet ein Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts. 

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