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Ein Mann soll seinen Großvater wegen eines Streits um Geld erschlagen haben.

Großvater mit Fleischklopfer erschlagen

Nürnberg - Ein 37-jähriger Mann soll seinen Großvater mit einem Fleischklopfer erschlagen haben, weil der ihm kein Geld geben wollte.

Im Streit um Geld soll er seinen Opa mit einem Fleischklopfer erschlagen haben - jetzt hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Anklage wegen Mordes gegen einen Koch erhoben. Dem 37-jährigen Mann wird vorgeworfen, seinen Großvater im Februar heimtückisch in dessen Wohnung in Nürnberg getötet zu haben, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Bei seiner Festnahme einen Tag nach der Tat hatte der Nürnberger nach Polizeiangaben zugegeben, mit dem Küchenwerkzeug mehrfach auf den 84-Jährigen eingeschlagen und ihn dabei verletzt zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der 37-Jährige seinen Großvater um Geld gebeten, da sich der arbeitslose Koch in einer desolaten finanziellen Situation befunden habe.

Am Tattag hätte zudem ein hoher vierstelliger Kaufpreis für ein Pferd beglichen werden müssen. Der 84-Jährige habe es allerdings abgelehnt, seinem Enkel Geld zu geben. “Aus Wut und Verärgerung hierüber habe der Angeschuldigte beschlossen, seinen Großvater zu töten“, hieß es.

Die Tatwaffe hatte die Polizei auf einem Rastplatz an der Autobahn 3 Nürnberg-Frankfurt gefunden. Dort hatte sie der 37-Jährige zunächst auf seiner Flucht weggeworfen, kurz darauf wurde er in einer Pension im hessischen Bad Hersfeld festgenommen. Der Verdacht war auf den 37-Jährigen gefallen, nachdem Nachbarn von einem Streit zwischen dem Rentner und seinem Enkel berichtet hatten.

dpa

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