Iran-Konflikt eskaliert: USA schießen iranische Drohne ab

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Am Morgen gab es einen Chemieunfall in einer Kontaktlinsenfabrik (Beispielbild).

Zwischenfall mit Folgen für Mitarbeiter

Chemieunfall bei Kontaktlinsenhersteller - lebensgefährliche Flüssigkeiten laufen aus

In Unterfranken gab es am Morgen einen gefährlichen Chemieunfall in einem Firmengebäude eines Kontaktlinsenherstellers. Der Zwischenfall hatte auch Folgen für einige Mitarbeiter.

Großwallstadt - Bei einem Chemieunfall mit einer ätzenden Flüssigkeit sind in Unterfranken 14 Mitarbeiter eines Kontaktlinsenherstellers verletzt worden. In einem Firmengebäude in Großwallstadt (Landkreis Miltenberg) war am frühen Morgen sogenanntes Acryloylchlorid ausgetreten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die farblose, stechend riechende Flüssigkeit sei in einem Lagerraum ausgelaufen.

In der Folge klagten 14 Mitarbeiter über Reizungen der Augen und Atemwege. Zwei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Für die Bevölkerung konnte die Feuerwehr wenig später Entwarnung geben.

Acryloylchlorid kann lebensgefährlich sein

Acryloylchlorid ist hochgiftig und kann sich leicht entzünden. Die Flüssigkeit kann schwere Verätzungen und Augenschäden sowie Lebensgefahr bei Einatmen verursachen. Wofür das Unternehmen die Flüssigkeit benötigt, konnte die Polizei nicht sagen. Warum der Gefahrenstoff ausgetreten war, werde nun ermittelt, hieß es.

MehrereMenschen wurden bei einem Arbeitsunfall auf einem Firmengelände in Kempten verletzt. Dort war eine ätzende Flüssigkeit ausgelaufen.

Lesen Sie auch: Chemieunfall in Frankfurter Industriepark

dpa/lby

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