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Das Skigebiet Gröden (Italien) gehört zu den zehn teuersten in Europa.

Die günstigsten und die teuersten Skigebiete

Große Sprünge sind beim Familien-Skiurlaub meist nicht drin. Allein die Skipässe verschlingen Unsummen. Sehen Sie hier eine Übersicht über die teuersten und günstigsten Skigebiete.

Das Europäische Verbraucherzentrum hat mit dem österreichischen Verein für Konsumenteninformation die günstigsten und die teuersten Skigebiete ermittelt. Verglichen wurden 100 Skigebiete in Österreich, Deutschland, Slowenien, Italien, der Schweiz und in Frankreich. Vergleichsgröße: der Preis für ein Familienpaket (Sechs-Tages-Skipässe für zwei Erwachsene, einen 16-jährigen Jugendlichen und ein neunjähriges Kind). Ergebnis: Die günstigste Skipauschale gibt es mit 285 Euro in Salzburg in der Postalm-Arena. Am anderen Ende der Skala rangiert Val d'Isère(Frankreich). Für 792 Euro kann man sich freilich in einem Top-Skigebiet austoben, das 300 Pistenkilometer umfasst. In der Postalm-Arena sind es gerade einmal 20.

Eine große Auswahl zu moderaten Preisen bietet Österreichs größtes, zusammenhängendes Skigebiet "Wilder Kaiser/Brixental".

Den zweiten Rang auf der Liste der hochpreisigen Skigebiete nimmt das Skigebiet Portes du Soleil an der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz ein (734 Euro). Bei einer Größe von 650 Kilometern werden wohl selbst konditionsstarke Pistenfreaks keine Strecke zweimal fahren müssen. Zweitplatziert im Segment der preiswerten Alternativen ist das Skigebiet Königsberg in Niederösterreich (290 Euro). Ist die Region zwar mit 14 Pistenkilometern nicht übermäßig weitläufig, wird den Urlaubern dennoch mit Funpark-Areal, Buckel- und Carvingpiste sowie Rodelbahn und Eislaufplatz einiges geboten.

Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss: Fast alle Skigebiete sind im Vergleich zum vergangenen Jahr teurer geworden. Die meisten Steigerungsraten sind allerdings moderat zwischen 2,5 und 4,5 Prozent. Dennoch gibt es Ausreißer, die ihre Preise um bis zu zehn Prozent angehoben haben.

Wunderschön, aber teuer: Den höchsten Preis in einem Schweizer Skigebiet muss man in St. Moritz bezahlen ( Paketpreis: 645 Euro).

Um den günstigsten Preis zu erhalten, braucht es jedoch den Durchblick bei den Tarifen. In vielen Gebieten sind die Preise für die Skipässe nach Geburtsjahrgängen gestaffelt. Es empfiehlt sich, sich schon von zu Hause aus zu informieren. Meistens gibt es Kinder- und Erwachsenentarife, oft auch spezielle Preise für Jugendliche und Senioren. Für die Jüngsten ist die Liftbenutzung - in Begleitung der Eltern - üblicherweise gratis. Bis zu welchem Alter Anspruch auf die Freifahrten für Kinder besteht, ist unterschiedlich. Zudem gibt es vielerorts Familienermäßigungen, etwa in Form von Paketpreisen. Auf jeden Fall gilt: Ausweis nicht vergessen, damit man das Alter belegen kann!

mm

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