Zug reißt 500 Meter Oberleitung ab

Würzburg - Im Stadtgebiet von Würzburg hat ein Güterzug die Oberleitungen stark beschädigt. Die Strecke Treuchtlingen-Würzburg war bis zum Mittag lahmgelegt. Bei der Unfallaufnahme wurden zwei Polizisten verletzt.

Ein Schaden an einer Oberleitung hat den Bahnverkehr im Raum Würzburg teilweise zum Erliegen gebracht. Nach Angaben der Deutschen Bahn hat ein Güterzug am 16. Juni kurz nach Mitternacht die Stromleitung im Süden der Stadt auf einer Länge von 500 Metern abgerissen. Die Strecke von Würzburg nach Treuchtlingen konnte bis zum Mittag wieder freigegeben werden. Richtung Stuttgart dauerten die Reparaturarbeiten den ganzen Tag über an. Die ICE-Züge auf der Strecke München-Augsburg-Würzburg mussten über Nürnberg umgeleitet werden. Dadurch kam es zu Verspätungen von gut einer halben Stunde. Im Nahverkehr setzte die Bahn zwischen Würzburg und Ochsenfurt beziehungsweise Geroldshausen Busse ein.

Bei der Ermittlung des Unfallhergangs erlitten zwei Beamte der Bundespolizei Augen- und Atemwegsreizungen. Sie wurden vorsorglich in die Universitätsklinik gebracht. Nach Angaben der Behörde war eine geringe Menge Trichlorethylen aus einem zwar leeren, aber nicht gereinigten Gefahrgutcontainer ausgetreten. Eine Gefahr für die Anwohner an der Bahnlinie bestand aufgrund der geringen Konzentration jedoch nicht. Ursache für den Riss der Oberleitung war nach Angaben der Bundespolizei ein technischer Defekt. 

dpa

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