+
Eine Frau sortiert in Plattling Gurken. In Europas größtem Anbaugebiet für Einlegegurken in Niederbayern muss derzeit die Ernte tonnenweise vernichtet werden.

Schwülwarmes Wetter ist schuld

Gurken wachsen zu rasch - 1000 Tonnen vernichtet

Aholming - In Europas größtem Anbaugebiet für Einlegegurken in Niederbayern muss derzeit die Ernte tonnenweise vernichtet werden. Wegen des schwülwarmen Wetters wachsen sie zu schnell.

Das seit Wochen schwülwarme Wetter lasse die Gurken derart schnell wachsen, dass die Kapazitäten zur Verarbeitung erschöpft seien, sagte der Betriebsleiter der Gurkenerzeugerorganisation Bayern, Josef Hofmeister, am Donnerstag in Aholming (Landkreis Deggendorf).

In den vergangenen Tagen seien etwa 1000 Tonnen entsorgt worden. „Die Gurke muss spätestens nach zwei Tagen im Glas sein. Die Betriebe arbeiten auf Hochtouren, können die Massen aber nicht mehr verarbeiten“, betonte der Agraringenieur. In Niederbayern werden auf einer Fläche von etwa 1200 Hektar zwischen dem 20. Juni und 15. September jedes Jahr rund 45.000 Tonnen Gurken geerntet.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Panzerfäuste im Wald gefunden
Mitarbeiter eines Sprengkommandos haben in einem Wald bei Hauzenberg (Landkreis Passau) fünf Panzerfäuste aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Panzerfäuste im Wald gefunden
Junge Männer retten ältere Frau vom Gleis
Das schnelle Handeln zweier junger Männer hat einer 81-jährigen Frau vermutlich das Leben gerettet. Sie war zuvor beim Überqueren der Bahngleise gestürzt.
Junge Männer retten ältere Frau vom Gleis
Sieben Verletzte bei Wohnungsbrand in Landshut
Bei einem Wohnungsbrand im niederbayerischen Landshut sind sieben Menschen verletzt wurden. Der Auslöser des Brandes ist bisher noch nicht gefunden worden.
Sieben Verletzte bei Wohnungsbrand in Landshut
Pferdekutsche kippt um - zwei Schwerverletzte
Bei einem Unfall einer Pferdekutsche wurden ein Mann und eine Frau schwer verletzt. Sie wurden mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Pferdekutsche kippt um - zwei Schwerverletzte

Kommentare