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Gustl Mollath hat ein Wiederaufnahmeverfahren seines Falles erwirkt. Es hat am Freitag begonnen.

Wiederaufnahmeverfahren beginnt

Gustl Mollath: Nun wird erneut verhandelt

Regensburg - Der Fall Gustl Mollath hat die deutsche Justiz ins Wanken gebracht. Am Freitag hat das Wiederaufnahmeverfahren vor dem Landgericht Regensburg begonnen.

Wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung hatte Gustl Mollath jahrelang in der Psychiatrie gesessen. Seine Frau hatte ihn beschuldigt, sie misshandelt zu haben. Im Prozess vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth wurde er wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. Die Richter wiesen ihn aber in die Psychiatrie ein. 2013 kam er frei.

Das Verfahren wird nun wieder aufgerollt. Für das Landgericht Regensburg, vor dem heute das Wiederaufnahmeverfahren begonnen hat, bedeutet das eine Mammutaufgabe. Für das bundesweit beachtete Verfahren wurde der größte Gerichtssaal ausgewählt. Insgesamt gibt es 40 Plätze für Journalisten und 42 Sitze für Zuhörer.

dpa

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