+
Gustl Mollath hat ein Wiederaufnahmeverfahren seines Falles erwirkt. Es hat am Freitag begonnen.

Wiederaufnahmeverfahren beginnt

Gustl Mollath: Nun wird erneut verhandelt

Regensburg - Der Fall Gustl Mollath hat die deutsche Justiz ins Wanken gebracht. Am Freitag hat das Wiederaufnahmeverfahren vor dem Landgericht Regensburg begonnen.

Wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung hatte Gustl Mollath jahrelang in der Psychiatrie gesessen. Seine Frau hatte ihn beschuldigt, sie misshandelt zu haben. Im Prozess vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth wurde er wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. Die Richter wiesen ihn aber in die Psychiatrie ein. 2013 kam er frei.

Das Verfahren wird nun wieder aufgerollt. Für das Landgericht Regensburg, vor dem heute das Wiederaufnahmeverfahren begonnen hat, bedeutet das eine Mammutaufgabe. Für das bundesweit beachtete Verfahren wurde der größte Gerichtssaal ausgewählt. Insgesamt gibt es 40 Plätze für Journalisten und 42 Sitze für Zuhörer.

dpa

Meistgelesene Artikel

Nach diversen Unregelmäßigkeiten: Ansbachs Klinik-Chef Helmut Nawratil muss gehen
Wegen Unregelmäßigkeiten bei den Bezirkskliniken Mittelfranken ist Klinik-Chef Helmut Nawratil am Dienstag mit sofortiger Wirkung freigestellt worden.
Nach diversen Unregelmäßigkeiten: Ansbachs Klinik-Chef Helmut Nawratil muss gehen
Nürnberg: Tod nach Auseinandersetzung mit Security - Ursache noch unklar
Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Securitys ist in Nürnberg ein 51-Jähriger gestorben.
Nürnberg: Tod nach Auseinandersetzung mit Security - Ursache noch unklar
Oberfranken: Schwerer Brand in Bauernhaus - Ursachen unklar
Beim Brand eines Bauernhauses im oberfränkischen Lichtenfels ist am Dienstag ein Schaden in Höhe von rund 200 000 Euro entstanden.
Oberfranken: Schwerer Brand in Bauernhaus - Ursachen unklar
Landkreis Traunstein: Panisches Klopfen - Flüchtlinge von mutmaßlichen Schleusern befreit
Grenzpolizisten haben bei Bergen (Landkreis Traunstein) zwei Schleuser gestoppt und aus einem engen Versteck in deren Auto drei Migranten befreit.
Landkreis Traunstein: Panisches Klopfen - Flüchtlinge von mutmaßlichen Schleusern befreit

Kommentare