+
Gustl Mollath hat ein Wiederaufnahmeverfahren seines Falles erwirkt. Es hat am Freitag begonnen.

Wiederaufnahmeverfahren beginnt

Gustl Mollath: Nun wird erneut verhandelt

Regensburg - Der Fall Gustl Mollath hat die deutsche Justiz ins Wanken gebracht. Am Freitag hat das Wiederaufnahmeverfahren vor dem Landgericht Regensburg begonnen.

Wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung hatte Gustl Mollath jahrelang in der Psychiatrie gesessen. Seine Frau hatte ihn beschuldigt, sie misshandelt zu haben. Im Prozess vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth wurde er wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. Die Richter wiesen ihn aber in die Psychiatrie ein. 2013 kam er frei.

Das Verfahren wird nun wieder aufgerollt. Für das Landgericht Regensburg, vor dem heute das Wiederaufnahmeverfahren begonnen hat, bedeutet das eine Mammutaufgabe. Für das bundesweit beachtete Verfahren wurde der größte Gerichtssaal ausgewählt. Insgesamt gibt es 40 Plätze für Journalisten und 42 Sitze für Zuhörer.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach trüben Aussichten: So wird das Wetter am langen Wochenende
Nachdem das Wetter am Donnerstag eher regnerisch und trüb ausfiel, steigert sich die Vorfreude aufs Wochenende entsprechend der sonnigen Prognosen ins Unermessliche. 
Nach trüben Aussichten: So wird das Wetter am langen Wochenende
Polizei entfernt diesen Autobahn-Liebesgruß, doch hat dann eine viel bessere Idee
Wer würde nicht gerne den Weg zur Arbeit mit einer herzlichen Liebesbotschaft versüßt bekommen? Doch manche Dinge sind einfach nicht erlaubt. 
Polizei entfernt diesen Autobahn-Liebesgruß, doch hat dann eine viel bessere Idee
Explosion bei Schleifarbeiten: Mann fängt Feuer und erleidet schwere Verbrennungen
Bei Schleifarbeiten in einem Betrieb führte eine unglückliche Verkettung von Vorfällen dazu, dass Funken eine Explosion auslösten. Ein Mann ist schwer verletzt.
Explosion bei Schleifarbeiten: Mann fängt Feuer und erleidet schwere Verbrennungen
Trotz 80 Meter Absturz in die Tiefe: Verletzer alarmiert noch selbst seine Retter
Über felsiges Gelände stürzte ein Urlauber in die Tiefe. Trotzdem konnte er noch selbst den Notruf wählen. 
Trotz 80 Meter Absturz in die Tiefe: Verletzer alarmiert noch selbst seine Retter

Kommentare