Eigener Sohn zeigt Österreicherin an

Gutgläubige Bayerin (73) um 647.000 Euro betrogen

Garsten/Bad Füssing - Ihre Gutgläubigkeit kannte keine Grenzen: Weil sie einer Bekannten vertraute und auf den großen Reichtum hoffte, ist eine Seniorin aus Bayern jetzt pleite.

Eine 58-jährige Österreicherin soll einer bayerischen Bekannten in betrügerischer Weise 647.000 Euro entlockt haben. Sie habe der 73-Jährigen aus Bad Füssing vorgetäuscht, in Luxemburg und Liechtenstein Geld- und Goldfonds zu besitzen. Diese würden ausgezahlt, sobald Anwaltsgebühren beglichen seien. Im guten Glauben streckte die Deutsche Geld vor, berichtete die Polizei am Mittwoch.

Seit 2012 soll die 73-Jährige 150 Mal ihrer Bekannten Geld überwiesen und dabei ihr gesamtes Barvermögen geopfert haben. Obendrein habe sie einen Kredit über 66.000 Euro aufgenommen und von 42 Bekannten und Verwandten 440.000 Euro für die mutmaßliche Betrügerin gesammelt.

Der Sohn des Opfers zeigte die Oberösterreicherin nun an. Sie ist nicht geständig.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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